"trend"-Umfrage: Lieber Entwicklungshilfe in Fluchtländern als offensivere Einwanderungspolitik

Für 28 Prozent der Österreicher vertritt die FPÖ die "vernünftigsten Positionen" in der Flüchtlingspolitik

Wien (OTS) - Der Forderung von EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz, Europa als Einwanderungskontinent anzuerkennen, können die Österreicher nur wenig abgewinnen, wie eine Umfrage des Linzer market-Instituts für den "trend" zeigt. Demnach stimmen nur 17 Prozent Schulz' Aussage zu, 55 Prozent sprechen sich gegen eine offensivere Einwanderungspolitik aus, die nach den Flüchtlingsdramen von Lampedusa thematisiert wird. Der Rest verhält sich in dieser Frage neutral. Sinnvoller finden die Österreicher, durch eine bessere Unterstützung des Infrastrukturaufbaus in den Fluchtländern bzw. durch Entwicklungshilfe zu helfen (77 Prozent sind dafür, zehn Prozent dagegen, 13 Prozent neutral).
Überraschend klar sind die Antworten auf die Frage, welche politische Partei in Österreich die "vernünftigsten Positionen" in der Einwanderungsthematik vertritt: 28 Prozent favorisieren die Linie der FPÖ, zwölf Prozent die SPÖ, zehn Prozent die ÖVP und acht Prozent die Grünen, berichtet das Wirtschaftsmagazin in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Die entsprechenden Positionen der neuen Parteien im Parlament, Team Stronach und NEOS, halten nur drei bzw. zwei Prozent der Befragten für die besten.

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