• 25.10.2013, 16:21:24
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ÖHV borgt Bundesregierung Motto für Regierungsprogramm: "Jobs rauf, Steuern runter!"

Saisonstart: Hotellerie hofft auf Schnee

Utl.: Saisonstart: Hotellerie hofft auf Schnee =

Wien (TP/OTS) - ÖHV: Andere kündigen Mitarbeiter, die Top-Hotellerie
stellt zusätzliche ein. Damit dieser letzte Wirtschaftsmotor weiter
auf Hochtouren arbeiten kann, muss die Regierung die Belastungen der
letzten Jahre rückgängig machen, so die ÖHV.

Österreichs Vorteil im Standortwettbewerb kann gar nicht hoch
genug geschätzt werden. "Die Hotellerie ist ein Hort der Stabilität,
wenn man die Schließungen und Entlassungen in anderen Branchen sieht.
Unsere Betriebe stellen Mitarbeiter ein. Wer engagiert ist, kann in
den Ferienregionen mit Saisonstart beginnen und in den Städten
sowieso immer", erklärt Michaela Reitterer, Präsidentin der
Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV). Wer Erfahrung im
Kundenkontakt mitbringt, bekommt einen Job mit Standortgarantie.

Schnee wäre Goldes wert

Ein guter Start in die Wintersaison wäre wichtig. Doch
Gästerekorde alleine reichen nicht, erklärt Reitterer: "So viel kann
es gar nicht schneien, dass das die Belastungen ausgleicht. Das geht
an die Substanz." Ganz Europa meldet Arbeitslosenrekorde. Alle
sparen, die Einnahmen sinken. Da können die Hoteliers nicht auch noch
den öffentlichen Haushalt sanieren. So machen die Belastungen die
wertvollen Effekte der Tourismusstrategie zunichte: Zu hoch waren die
Teuerungen, zu tief der Griff in die Kassen der Betriebe. "Die
Wirtschaft entfesseln heißt Betriebe unterstützen, die Jobs schaffen.
Die letzte Regierung hat das Gegenteil getan. Aber jetzt kommt ja die
Große Koalition neu", so Reitterer. Alle Parteien haben die Senkung
von Lohnnebenkosten und Einstiegssteuersatz zugesagt: "Das muss
umgesetzt werden. Alles andere kostet erstens Jobs und zweitens
Vertrauen in die Politik", so die Branchensprecherin.

Jobs rauf, Steuern runter!

70 % der österreichischen Wertschöpfung erwirtschaften die
Dienstleister. Entsprechend müssen sie im Regierungsprogramm
berücksichtigt werden. Die Senkung von Einstiegssteuersatz und
Lohnnebenkosten wäre ein wichtiger Schritt, eine Werbeoffensive für
Österreich ein weiterer. Die ÖHV fordert eine umfassende
Tourismusoffensive, die die Steuerpolitik einbezieht. "Das hieße
Stärken stärken. "Jobs rauf, Steuern runter" muss die Devise des
Regierungsprogramms neu sein", so Reitterer.

ÖHV - aktive Interessenvertretung mit Mitgliederrekord

Die ÖHV vertritt als unabhängige Interessenvertretung mehr als
1.200 Betriebe - ein absoluter Rekordwert. Mit rund 160.000 Betten
repräsentieren ihre Mitglieder rund zwei Drittel der 4- und
5-Sterne-Betten Österreichs und erwirtschaften 3 Mrd. Euro pro Jahr.

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