• 25.10.2013, 10:37:22
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ÖHV: Burgenland Tourismus braucht Reformkurs zum Erfolg

Nach zweistelligem Rückgang: ÖHV will mehr Schlagkraft

Utl.: Nach zweistelligem Rückgang: ÖHV will mehr Schlagkraft =

Wien (TP/OTS) - Trotz bester Bedingungen sind um 11,1 % weniger Gäste
ins Burgenland gekommen als im September des Vorjahres.

Der Rückgang zeigt, es muss etwas geschehen. KommR Bert Jandl,
Vorzeigehotelier mit der Vila Vita Pannonia in Pamhagen,
Staatspreisträger für Tourismus und Vizepräsident der
Österreichischen Hoteliervereinigung, will eine straffere
Organisation: "Wir haben 2 Destinationen, 6 Regionaltourismusverbände
und 124 Ortsverbände für 2,2 % aller österreichischen Nächtigungen.
Wir tun gut daran, den Marktauftritt zu bündeln und einen Gang
zuzulegen." Ein Reformprozess im burgenländischen Tourismus muss
rasch umgesetzt und eine wettbewerbsfähige Struktur geschaffen
werden. Schlagkräftige Destinationen und eine starke Dachmarke wären,
wie auch in anderen Bundesländern praktiziert, ein Ziel.

Engagiertes Programm für Burgenland Tourismus

Die Zahlen geben Jandl recht, ein solcher Weg wäre richtig: "Was
wir brauchen, sind effizientere Strukturen UND die Mittel dazu.
Schließlich haben wir sehr tolle, aber unterschiedliche Angebote, und
die müssen wir zielgruppenspezifisch aufstellen." Funktionieren kann
das mit einer neuen Struktur, in der die Tourismusbetriebe wieder
mehr Mitgestaltungsmöglichkeiten haben. Doppelgleisigkeiten müssen
abgebaut werden, Zuständigkeiten ebenso geklärt wie auch die
Verwendung der Tourismusabgaben: "Die brauchen wir für die
anstehenden Herausforderungen. Dann können wir das gewaltige
touristische Potenzial heben, das im Burgenland steckt!", ist Jandl
überzeugt.

Tourismus - DER Jobmotor in Österreich

Die ÖHV vertritt als unabhängige Interessenvertretung mehr als
1.200 Betriebe. Die neuen Arbeitsplätze in der Branche fangen den
Mitarbeiterabbau in anderen Betrieben ab. Insgesamt beschäftigt der
Tourismus 230.000 Mitarbeiter, mit stark steigender Tendenz. Mit rund
160.000 Betten repräsentieren die ÖHV-Betriebe rund zwei Drittel der
4- und 5-Sterne-Betten in Österreich. Pro Jahr erwirtschaften die
ÖHV-Betriebe etwa 3 Mrd. Euro, alle Tourismus- und Freizeitbetriebe
zusammen 15 % des Bruttoinlandsprodukts.

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