Der "Bürgeranwalt": Protest gegen Bordell-Ausbau

Am 19. Oktober um 17.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Peter Resetarits beschäftigt sich in der jüngsten "Bürgeranwalt"-Ausgabe am Samstag, dem 19. Oktober 2013, um 17.30 Uhr in ORF 2 mit folgenden Fällen:

Lärm durch Schießplatz

Im Klagenfurter Stadtteil Viktring häufen sich die Anrainerbeschwerden über eine Schießstätte für Sportschützen. Der Trainingsplatz des SSV Sponheim liegt in einem aufgelassenen Steinbruch, von Mai bis September werde wochentags bis 20.00 Uhr geschossen und auch an den Wochenenden fielen Schüsse im Steinbruch. Der Obmann des SSV Sponheim beruft sich auf die Genehmigung der Schießstätte aus dem Jahr 1970, von permanenter Lärmbelästigung könne keine Rede sein.
Wird das Problem bagatellisiert? Könnte eine Einhausung der Schießstätte eine Lösung sein? Mit Volksanwältin Brinek und einem Anrainer diskutiert Dr. Georg Zakrajsek vom IWÖ.

Stinkende Schweinemast

Ein Schweinemastbetrieb im steirischen Lichendorf sorgt seit Jahren bei den Anrainern für Ärger. Bis zu 1.400 Tiere in den Ställen, der Gestank sei unerträglich, sagen die Nachbarn. Dem Bauern ist das angeblich egal und die Gemeinde tue seit mehr als sechs Jahren nichts dagegen. Wie können sich die Anrainer gegen die Geruchsbelästigung wehren?

Proteste gegen Bordell-Ausbau

Der geplante Ausbau eines kleinen Bordells in Oberdrauburg in Kärnten erhitzt die Gemüter einer Bürgerinitiative. Die Genehmigung für einen gewerblichen Kleinbetrieb wurde von der BH Spittal an der Drau erteilt, doch Volksanwältin Brinek hatte beim ersten Bericht über den Bordellausbau im Mai ihre Zweifel, ob das Bordell nach dem Ausbau als gewerblicher Kleinbetrieb gelten würde. Jetzt gibt es Neuigkeiten, weiß die Volksanwältin.

Dubiose Veranlagung

In sogenannte "geschlossene Immobilienfonds" hatte eine 86-jährige Wienerin über ihre Bank 30.000 Euro veranlagt. Doch die angeblich ertragreiche Investition wurde zum finanziellen Bumerang. Die Bank fordert jetzt bereits getätigte Ausschüttungen wieder zurück, rund 15.000 Euro. Der Sohn der inzwischen verstorbenen Pensionistin hat sich nun an einen Anwalt gewandt. Hat die Bank die Pensionistin ausführlich aufgeklärt? Ist so ein Wertpapier ein adäquates Anlageprodukt für Kleinanleger? Mit dem Leiter der Rechtsabteilung beim VKI, Dr. Peter Kolba, diskutiert der Rechtsanwalt der Erste Bank, Dr. Ernst Brandl.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

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