Vier "Mistresses" machen ab 21. Oktober den Serienmontag in ORF eins unsicher

Außerdem: Start für neue Folgen von "Grey's Anatomy"

Wien (OTS) - "Vier Freundinnen. Vier Herzen. 13 Wochen Verführung." So wurden sie in den USA angekündigt, die "Mistresses" Alyssa Milano ("Charmed - Zauberhafte Hexen"), Rochelle Aytes, Yunjin Kim und Jes Maccallan. Nun erzählt auch der Serienmontag in ORF eins die Geschichte von vier Frauen in den Dreißigern, die durch ihr ausschweifendes und skandalöses Liebesleben in ein Netz aus dunklen Geheimnissen, Verrat, Betrug und komplexen Beziehungen geraten. Doch so unterschiedlich die Wege auch sein mögen, die die Freundinnen gehen - jede von ihnen ist dabei auf der Suche nach ihrem wahren Ich. Die Drama-Serie, die ab 21. Oktober immer am Serienmontag um 21.55 Uhr in ORF eins als deutsche Erstausstrahlung zu sehen ist und in den USA äußerst erfolgreich war, ist ein Remake des gleichnamigen britischen Serienhits. In weiteren Rollen treten u. a. Jason George (auch in "Grey's Anatomy" zu sehen), Brett Tucker und Erik Stocklin auf. Noch mehr Neues in Serie erwartet das Fernsehpublikum, wenn die Ärzte des Seattle Grace Hospital um 21.05 Uhr in neuen Folgen der neunten Staffel (ebenfalls deutsche Erstausstrahlung) der US-Erfolgsserie "Grey's Anatomy" wieder ihren Dienst antreten - und es dabei um die Rettung des Krankenhauses geht.

Alyssa Milano: "Das Leben ist ein Chaos - und gerade das ist es, was ich an der Serie liebe"

"Das Leben ist ein Chaos und nicht immer nett und ordentlich. Und gerade das ist es, was ich an der Serie liebe", schwärmt Hauptdarstellerin Alyssa Milano. Als Savannah "Savi" Davis gibt sie in "Mistresses" eine verheiratete Anwältin, die sich mehr und mehr zu ihrem Kollegen hingezogen fühlt. "Ich erwarte nicht, dass sich das Publikum mit meiner Figur identifizieren kann, mit einem Charakter, der den Ehemann betrügt. Ich erwarte auch nicht, dass die Zuseher über die Entscheidung, die sie trifft, verärgert sind. Aber ich hoffe, dass sie nach dieser Reise durch die 13 Folgen Mitgefühl entwickeln. Denn wenn etwas für den einen gerade richtig ist, mag es das für den anderen nicht sein." Über den besonderen Reiz an der Serie: "Ich war jedes Mal ganz aufgeregt, endlich das nächste Drehbuch lesen zu können, weil man nicht weiß, was danach kommt. Ich konnte es kaum erwarten zu erfahren, wie es nicht nur mit meinem, sondern auch mit allen anderen Charakteren weitergeht. Für mich ist es ein Mix aus mehreren Dingen: Zum Ersten ist es die Rolle. Ich liebe es, Frauen zu spielen, die Fehler haben. Und ganz zu Beginn trifft meine Figur eine Entscheidung, die einige harte Konsequenzen mit sich bringen. Ich wusste, das zu erforschen, muss Herausforderung und Spaß zugleich sein. Und: Ich habe schon vor vielen Jahren mit Rina Mimoun zusammengearbeitet und wollte das unbedingt noch einmal tun." Was den Erfolg einer Serie ausmacht? "Ich glaube, das Wichtigste für den Erfolg einer Serie ist die Chemie zwischen den Schauspielern. Es gibt viele Serien mit weiblichen Hauptdarstellerinnen, weil diese auch gut beim Publikum ankommen, und wir wussten, wir müssen die beste Version davon machen, auch wenn wir nicht versuchen, das Rad neu zu erfinden. Und: Es ist realistisch, nicht Fantasie. Zudem geben die vier gemeinsam die perfekte Frau. Jede Einzelne repräsentiert verschiedene Aspekte der weiblichen Psyche, des weiblichen Wesens - und gewissermaßen machen sie einander gegenseitig vollständig."

Yunjin Kim: "Oh, nein. Oh, nein. Das hat sie nicht wirklich getan!"

Hauptdarstellerin Yunjin Kim - zu sehen als Psychiaterin Karen, die ein Verhältnis mit einem Patienten beginnt - über das Besondere an "Mistresses": Wir müssen nicht in jeder Folge Krimifälle lösen oder Leben retten. Es gibt keinen Arbeitsplatz, an dem wir uns treffen. Unser Fokus ist die Freundschaft der vier Frauen. Wir arbeiten an verschiedenen Orten, haben eine ganz unterschiedliche berufliche Laufbahn, aber wir treffen uns, um eine Schulter zum Anlehnen haben zu können, um uns Rat und auch Kritik zu holen, um geerdet zu bleiben und die richtigen Entscheidungen treffen. Das ist es, was die Serie von anderen unterscheidet. Jedes Mal, wenn ich das Drehbuch zu einer weiteren Folge gelesen habe, konnte ich gar nicht aufhören zu sagen:
"Oh, nein. Oh, nein. Das hat sie nicht wirklich getan!" Zu dem "Mistresses"-Quartett zählen außerdem die verwitwete April (Rochelle Aytes), die glaubt, Zeichen von ihrem toten Mann zu erhalten, und Savannahs jüngere Schwester Josselyn (Jes Maccallan), ein überzeugter und leichtlebiger Single.

K. J. Steinberg, Executive Producer: "Das ist etwas, das die Menschen sehen möchten"

"Wir haben geheime Sehnsüchte, und es gibt Dinge, die wir in unserem Leben nicht durchmachen möchten. Aber Frauen zu sehen, mit denen wir uns identifizieren können und die wir respektieren, die genau das erleben, die Entscheidungen treffen, die Fehler machen und mit den Konsequenzen leben müssen - das ist etwas, das die Menschen sehen möchten", ist K. J. Steinberg, Executive Producer der Serie, überzeugt. Und weiter: "Was uns auch sehr wichtig ist, ist der Optimismus der Serie. Die Freundschaften, die diese Frauen miteinander verbinden, sind wirklich ermutigend, nachvollziehbar und unterhaltsam. Menschen treffen interessante Entscheidungen in ihrem Leben, von denen sie vielleicht niemals gedacht haben, dass sie sie treffen werden. Und ja, damit sind auch ein Kampf verbunden und die Angst, mit den Konsequenzen leben zu müssen. Aber es ist auch eine Freude, ein Reiz zu entdecken, wozu man fähig ist. Die Tiefen zu erkennen, in die man bereit ist zu gehen, um die Bedürfnisse nach Liebe und Leidenschaft zu stillen. Ihre Entscheidungen treffen die vier nicht unbedacht, und genau das macht es spannend und dramatisch. Alle diese Farben sind uns wichtig."

Mehr zu den Inhalten der Auftaktfolgen

"Mistresses - Auf Leben und Tod" (Montag, 21. Oktober, 21.55 Uhr, ORF eins)

Savi Dillon (Alyssa Milano) ist eine erfolgreiche Anwältin und Ehefrau. Seit Monaten versucht sie, schwanger zu werden, bisher ohne gewünschten Erfolg. Ihre jüngere Schwester Josselyn (Jes Maccallan) ist dagegen eine überzeugte Singlefrau, die kein Sex-Abenteuer auslässt. April (Rochelle Aytes), eine gemeinsame Freundin der beiden, ist Witwe und alleinerziehende Mutter, die es noch nicht wagt, neue Männerbekanntschaften zu schließen. Und dann ist da noch Karen (Yunjin Kim), eine Psychotherapeutin, deren langjähriger Patient und Geliebter gestorben ist.

"Grey's Anatomy - Harte Bandagen" (Montag, 21. Oktober, 21.05 Uhr, ORF eins)

Owen (Kevin McKidd) ist nach wie vor davon überzeugt, mit der Investorengruppe Pegasus Horizons das Krankenhaus vor dem finanziellen Ruin retten zu können. Inzwischen verfolgen die Oberärzte einen ganz anderen Plan: Callie (Sara Ramírez), Arizona (Jessica Capshaw), Derek (Patrick Dempsey) und Meredith (Ellen Pompeo) wollen mit der Entschädigung, die sie erhalten haben, das Seattle Grace kaufen. Für Owen bricht dadurch eine Welt zusammen: Für ihn sieht es so aus, dass seine engsten Freunde ihm in den Rücken fallen.

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