EFIC begrüßt die Entscheidung des EU Binnenmarkt-Ausschusses zum Vorschlag für mehr Produktsicherheit

Mitglieder des Verbands der Europäischen Möbelindustrie EFIC repräsentiert 70% des Gesamtumsatzes der europäischen Möbelindustrie

Wien (OTS/PWK729) - Der Verband der Europäischen Möbelindustrie EFIC begrüßt die Entscheidung des Binnenmarkt-Ausschusses des Europäischen Parlaments, der gestern die Stellungnahme zur Produktsicherheitsrichtlinie mit überwiegender Mehrheit angenommen hat.

Markus Wiesner, Vorsitzender von EFIC, betont die Wichtigkeit dieses Votums, da der globale Markt mit seinen Herausforderungen europäische Lösungen verlange. Seiner Ansicht nach seien dies "Lösungen für die Sicherheit unserer Verbraucher, Lösungen für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen und Lösungen für das Funktionieren unseres Binnenmarktes. Die vorgeschlagene Produktsicherheitsrichtlinie ist genau eine dieser Lösungen. Daher ist die Entscheidung des Ausschusses ein Schritt in die richtige Richtung".

Aus Sicht der Möbelindustrie ist insbesondere die Zustimmung des Ausschusses zum Art. 7 - verpflichtende Herkunftskennzeichnung - ein wichtiges Signal. "Die Identifizierung und verpflichtende Herkunftskennzeichnung sind zwei wesentliche Instrumente der Möbelhersteller zugunsten des Verbraucherschutzes", so Markus Wiesner. "Wir freuen uns auf weitere positive Entwicklungen bei den Produktsicherheitsvorschriften und werden diesen Vorschlag als europäischer Verband weiterhin stark unterstützen".

Gemeinsam mit der Europäischen Schuh- und Lederwarenindustrie, Keramik- und Fahrradindustrie sowie Luxusgüter- und Kreativwirtschaftsorganisationen hat EFIC eine Plattform für die Herkunftskennzeichnung gebildet. Diese Allianz - "Origin Marking Alliance" - setzt sich für die verpflichtende "Made in" Kennzeichnung ein: mehr Transparenz für den Konsumenten führt zu mehr Sicherheit, die Nachverfolgbarkeit ist zum Vorteil der Konsumenten, der Industrie und auch zum Vorteil der gesamten europäischen Wirtschaft.

EFIC (European Furniture Industries Confederation) wurde 2006 von sieben nationalen Verbänden gegründet, die die Interessen der Möbelindustrien von Belgien, Dänemark, Deutschland, Italien, Slowakei, Spanien und der Türkei vertreten. Später traten auch Portugal, Schweden, Österreich, Russland und Norwegen dem EUROPÄISCHEN MÖBELVERBAND EFIC bei, der heute rund 70% des Gesamtumsatzes der europäischen Möbelindustrie repräsentiert. Dieser Wirtschaftsbereich beschäftigt rund 1,5 Millionen Mitarbeiter in seinen knapp 150.000 Unternehmen. Markus Wiesner ist seit 2012 Vorsitzender von EFIC und geschäftsführender Gesellschafter der Wiesner-Hager Möbel GmbH mit Stammsitz in Altheim (Oberösterreich). (BS)

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