Aubauer: Das Recht in Würde zu sterben in der Bundesverfassung verankern

Ausbau von Palliativmedizin und Hospizangeboten erforderlich. Ausbau von Gesundheitsvorsorge- und Psychotherapie-Ausbau Kernpunkte.

Wien (OTS) - "Der Österreichische Seniorenbund steht auch in der neuen Legislaturperiode zu seinen Überzeugungen: Ja zum Ausbau der Sterbebegleitung. Ja zum umfassenden Ausbau von Palliativmedizin und flächendeckenden (auch mobilen) Hospizangeboten. Aber ein klares Nein zur Sterbehilfe wie sie in den Niederlanden oder der Schweiz praktiziert werden. In der kommenden Gesetzgebungsperiode werden wir uns weiter dafür einsetzen, das Recht, in Würde zu sterben, in der Bundesverfassung zu verankern" erklärt Mag. Gertrude Aubauer, Bundesobmann-Stellvertreterin des Österreichischen Seniorenbundes und ÖVP-Seniorensprecherin im Nationalrat, zum heutigen Interview der künftigen neuen Grün-Abgeordneten Dr. Mückstein im Online-Standard.

"Erfreut bin ich darüber, dass auch Dr. Mückstein eine breite öffentliche Diskussion zu diesem und anderen gerne tabuisierten Themen anregt. Das können wir gerne gemeinsam angehen. Ebenso freue ich mich schon jetzt auf eine Zusammenarbeit in weiteren wichtigen Themen: der umfassende Ausbau der Gesundheitsvorsorge ist uns ein ebenso großes Anliegen wie die deutlich bessere Versorgung mit Angeboten zur Verbesserung der psychischen Gesundheit. Gerade die gestern präsentierten Zahlen zu den massiv steigenden Fallzahlen bei Pensionsantritten aufgrund psychischer Erkrankung zeigen ja deutlichen Handlungsbedarf", hält Aubauer abschließend zur nötigen Zusammenarbeit in der neuen Gesetzgebungsperiode fest.

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