10 Jahre AK-Präsident Kalliauer: Ein Jahrzehnt für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

Linz (OTS) - Vor genau zehn Jahren wurde Dr. Johann Kalliauer erstmals zum AK-Präsidenten gewählt. In diesem Jahrzehnt waren viele Herausforderungen zu bewältigen - wie die größte Wirtschafts- und Finanzkrise in der Zweiten Republik. Es wurden aber auch viele Verbesserungen für die arbeitenden Menschen im Land erreicht. Vieles davon wäre ohne das hartnäckige Wirken der AK Oberösterreich unter Präsident Kalliauer nie umgesetzt worden.

"Die Zeiten sind härter geworden." Diese Bilanz zieht AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer rückblickend auf die vergangenen zehn Jahre. Das Motto in der Wirtschaft lautet zunehmend: mit immer weniger Personal gleich viel produzieren. Für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bedeutet das: Der Druck in der Arbeit steigt, die Löhne und Gehälter hingegen nicht. Nach wie vor erleben viele Beschäftigte, dass ihre Rechte als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer missachtet werden. Nicht umsonst wenden sich jährlich rund 350.000 Oberösterreicher/-innen rat- und hilfesuchend an die AK.

Höchstes Vertrauen in eine moderne Service-Einrichtung

Mittlerweile bietet die AK viele ihrer Serviceleistungen auch dezentral an - die AK kommt zu den Menschen. In allen oberösterreichischen Bezirken werden regelmäßig Infoveranstaltungen abgehalten, wie Pensionsberatung oder Elternberatung. Der Vorteil für die Mitglieder: "Sie müssen keine weiten Wege zurücklegen, um zu Information und Unterstützung zu kommen", so der AK-Präsident.

Dass die Mitglieder dieses Engagement ihrer Interessenvertretung zu schätzen wissen, beweisen immer wieder die Ergebnisse verschiedener Umfragen: Demnach ist die Arbeiterkammer Oberösterreich die vertrauenswürdigste Institution des Landes.

In der Politik durchgesetzt: Gratiskindergarten, Mindestsicherung uvm.

Nicht nur das Serviceangebot der Arbeiterkammer wurde unter Präsident Kalliauer ausgebaut, die AK Oberösterreich mischt sich auch stark in die politische Diskussion ein. Kalliauer: "Das gelingt uns sehr gut, weil wir das, was wir jeden Tag in den Beratungen von den Menschen erfahren, unmittelbar in politische Forderungen umsetzen. Wir haben gute Expertinnen und Experten und gute Ideen." Nicht zuletzt durch die Hartnäckigkeit, mit der sich Präsident Kalliauer immer wieder zu wichtigen politischen Themen zu Wort meldet, konnte viel für die arbeitenden Menschen erreicht werden - etwa Zuschläge für Mehrarbeit bei Teilzeitarbeit, der Gratiskindergarten, die Mindestsicherung, besserer Schutz für Konsumenten/-innen (zum Beispiel vor unseriösen Finanzdienstleistern) oder die Arbeitslosenversicherung für Freie Dienstnehmer/-innen.

Darüber hinaus findet die Arbeiterkammer Oberösterreich mit ihren Studien und Expertisen große Beachtung - mittlerweile weit über die Grenzen Oberösterreichs und sogar Österreichs hinaus. Aufsehen erregen immer wieder die Ergebnisse des Österreichischen Arbeitsklima Index, der Kinderbetreuungsatlas, der Frauenmonitor, das Schwarzbuch Arbeitswelt oder das AK-Wertschöpfungsbarometer.

Interessenpolitik mit Weitsicht - auch in Krisenzeiten

In die bisherige Amtszeit des Präsidenten fiel auch die größte Wirtschafts- und Finanzkrise der Zweiten Republik. Gerade das Industriebundesland Oberösterreich war von der Wirtschaftskrise besonders stark betroffen. Die AK hat gemeinsam mit dem ÖGB eine wichtige Rolle bei der Bewältigung der Krise gespielt und auch die Wirtschaftskammer ins Boot geholt. Gerade beim Thema Kurzarbeit hat sich gezeigt, dass die Sozialpartnerschaft bei gutem Willen funktioniert. Krisenstimmung herrschte in den vergangenen Jahren in Oberösterreich auch anlässlich der Insolvenzen großer Arbeitgeber wie Quelle, dayli oder Alpine. Sie haben tausende Arbeitsplätze gekostet. Die Arbeiterkammer ist den Betroffenen mit ihrem Insolvenz-Rechtsschutz kostenlos zur Seite gestanden. AK-Präsident Kalliauer hat großen Wert darauf gelegt, dass den Leuten rasch und unbürokratisch geholfen wird und sie schnell zu ihren offenen Löhnen und Gehältern gekommen sind.

Eines vieler Ziele für die nächsten Jahre: Ein gerechtes Steuersystem

Nach zehn Jahren als Präsident der Arbeiterkammer Oberösterreich blickt Dr. Johann Kalliauer nach vorne: "Die Arbeit macht mir Spaß. Und es gibt noch viel zu tun. Wir stehen vor riesigen Herausforderungen, und da werde ich weiterhin mit aller Kraft mitgestalten." Seine dringendsten politischen Anliegen für die nächsten Jahre sind unter anderem ein gerechtes Steuersystem, die Arbeitslosigkeit bekämpfen, die Kaufkraft der Menschen stärken, die Bildungschancen ausbauen und die Situation von Leiharbeitskräften verbessern.

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