Wienerberger Baufachtag: Ziegelperspektiven für urbanes Bauen der Zukunft

Wien (OTS) -

  • Zusammenleben im urbanen Raum benötigt funktionierende soziale Balance
  • Entrümpelung der verschiedenen Bauordnungen für leistbares Wohnen und zusätzliche Ressourcen
  • Ziel der Baustoffindustrie: Menschliche Bedürfnisse und Ansprüche zu erfüllen Unter dem Motto "Tradition und Innovation - Ziegelperspektiven für

urbanes Bauen der Zukunft" lud die Wienerberger Ziegelindustrie zum diesjährigen Wienerberger Baufachtag am 16. Oktober 2013 ins Wiener Odeon Theater ein. Zahlreiche Vertreter aus Architektur, Bau, der Baustoffindustrie sowie Politik und Verwaltung kamen, um sich rund um das Thema zu informieren. Der Klimawandel, Urbanisierung, leistbares Wohnen und ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen stellt die Baubranche vor große Herausforderungen. Wienerberger arbeitet laufend an der Entwicklung von neuen Produkten und Lösungen, die diesen Anforderungen gerecht werden. Ziegel und Wärmedämmung in Einem - das ist der aktuellste Trend. "Mit dem Porotherm W.i hat Wienerberger ein innovatives Produkt für alle Bauschaffenden entwickelt. Durch die integrierte Wärmedämmung gewinnen die Bauherren nicht nur mehr Nettowohnnutzfläche, sondern auch eine bis zu 25 Prozent höhere Wärmedämmungseigenschaft", so Mag. Christian Weinhapl, Geschäftsführer der Wienerberger Ziegelindustrie GmbH.

Leistbares Bauen und Wohnen gehört zu den wichtigsten

Grundbedürfnissen junger Menschen, Familien aber auch von älteren Generationen. Eine ExpertInnenrunde diskutierte im Zuge des Baufachtages, unter der Leitung von Gerald Groß, über Perspektiven des Baustoffes Ziegel im urbanen Bauen der Zukunft. Das geglückte Zusammenleben von Menschen im urbanen Raum benötigt funktionierende soziale Balance. "Zur Herstellung von Stressfreiheit und Harmonie in der Stadt leistet die Wohnsituation der Menschen einen wichtigen Beitrag", skizzierte die Wiener Stadtbaudirektorin DI Brigitte Jilka eine Hauptanforderung an das Bauen in der Stadt.

Bauordnungen entrümpeln

Für Wienerberger AG Vorstandsvorsitzender Dr. Heimo Scheuch ergibt sich daraus ein klarer Auftrag an die neue Bundesregierung:
"Österreich ist ein Zuzugsland geworden. Deshalb müssen wir bauen!" Das Geld dafür sei da, die Wiedereinführung der zweckgebundenen Wohnbauförderung dafür die Voraussetzung. "Eine Entrümpelung der neun verschiedenen Bauordnungen wird zusätzlichen Ressourcen freilegen", so Scheuch. Zustimmung erntete der Wienerberger AG-Chef damit beim Bundesinnungsmeister Bau der Wirtschaftskammer, KR Bmstr. Ing. Hans-Werner Frömmel: "Die Harmonisierung in den Bauordnungen wird es ermöglichen, Wohnen wieder leistbar und vielen Menschen die Befriedigung ihrer Bedürfnisse einfacher zu machen."

Damit treffe die Baubranche den Nerv der Zeit, analysierte Sozial-und Motivforscherin Dr. Helene Karmasin: "Wenn Druck und Stress auf den Einzelnen steigt, wird die Suche nach einem Raum, der Regeneration und eine Schutzhülle bietet, immer wichtiger." Kombiniert mit den gestiegenen Ansprüchen nach mehr Licht und Natur sei es sehr schwer geworden, diesen Wohntraum auch zu erfüllen. Um rund 300 Euro pro Quadratmeter werde heute teurer gebaut, als noch vor wenigen Jahren, ergänzte DI Wolfgang Liebl, Vorstand der gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaft Amstetten. Er plädierte für ein Überdenken der Förderrichtlinien im sozialen Wohnbau. "Passivhaus-Standard zu fördern, ist kostspielig. Zusätzlich haben sich die in dieses Modell gesetzten Erwartungen im Wohnbau nicht erfüllt. Der tatsächliche Energieverbrauch ist deutlich höher, als der geplante."

Urban bauen - menschengerecht bauen

Tatsächlich hängt die Realisierung von ressourcenschonendem und gesundem Wohnen stark vom Verhalten der Bewohner ab. Aus der Sicht des Umweltmediziners DI Dr. Hans-Peter Hutter ist die Sensibilität für die Luftqualität in den eigenen vier Wänden zwar gestiegen, aber das Wissen - etwa zur Frage: Wann lüfte ich? - sei noch immer sehr schwach ausgeprägt. Hutter: "Je mehr beim Bauen aber auch beim Benützen des Wohnraumes so gestaltet ist, dass die Menschen nichts falsch machen können, desto besser." Das sei auch das Ziel der Innovationen, die von der Baustoffindustrie vorangetrieben werden, stimmte Wienerberger AG-Chef Heimo Scheuch den Argumenten Hutters zu:
"Wir produzieren und bauen für den Menschen. Der Baustoff Ziegel hat - bei aller Innovation - seine den Menschen gut vertrauten Eigenschaften behalten, ist voll recyclingfähig und hat noch immer einen Lebenszyklus von 100 Jahren. So gehen wir mit Ressourcen verantwortungsvoll um."

Über Wienerberger Ziegelindustrie

Die Wienerberger Ziegelindustrie GmbH ist der größte heimische Anbieter von Produkten und Lösungen für Ziegelmauerwerke. Das Unternehmen betreibt in Österreich sechs Produktionsstätten für Hintermauer-Ziegel sowie ein Werk für Klinker-Ziegel. Baustoffinnovationen - wie der Porotherm W.i, der mit natürlicher Mineralwolle verfüllte Planziegel - ermöglichen energiesparendes, wohngesundes Bauen und sichern die Nummer-1-Position von Wienerberger am österreichischen Ziegelmarkt. Der Firmensitz befindet sich in Hennersdorf südlich von Wien. Im Jahr 2012 beschäftigte die Wienerberger Ziegelindustrie GmbH rund 220 Mitarbeiter. (www.wienerberger.at)

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Dipl.-Ing. (FH) Reinhard Böcskör
Leitung Marketing, Wienerberger Ziegelindustrie GmbH
T: +43 (0)1 - 605 03 - 557
E: reinhard.boecskoer@wienerberger.com

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