Metaller: 1. KV-Runde mit dem Fachverband Bergbau-Stahl ohne Ergebnis

PRO-GE/GPA-djp: Konstruktiver Austausch der Verhandlungspositionen, nächste Runde am 25. Oktober

Wien (OTS/ÖGB) - Die Verhandlungen über einen Kollektivvertrag Metallindustrie wurden am 17. Oktober fortgesetzt. Die erste Verhandlungsrunde der Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp mit dem Fachverband Bergbau-Stahl wurde nach sieben Stunden konstruktivem Austausch der Positionen ohne Ergebnis unterbrochen. Die nächste Runde mit dem Fachverband Bergbau-Stahl findet am 25. Oktober statt.

"Die Forderung nach 100 Euro, aber mindestens 3,4 Prozent mehr Lohn und Gehalt gilt für alle Fachverbände der Metallindustrie", sagen die beiden Verhandlungsleiter Rainer Wimmer (PRO-GE) und Karl Proyer (GPA-djp). Hinsichtlich der durchschnittlichen Inflationsrate der letzten zwölf Monate konnte zwischen den Verhandlungspartnern eine Einigung auf 2,3 Prozent erzielt werden.

Nicht so der Fachverband Maschinen- und Metallwarenindustrie (FMMI). Dieser will weiterhin von der Inflationsrate im August mit 1,8 Prozent ausgehen.

Noch vor dem 4. Verhandlungstermin mit FMMI finden bis zum 18. Oktober Betriebsversammlungen in ganz Österreich statt. Zusätzlich finden am 21. Oktober Kundgebungen vor den Unternehmen der verantwortlichen FMMI-Chefverhandler und des Obmannes des FMMI statt. Beim letzten Verhandlungstermin haben die FMMI-Arbeitgeber ein Angebot vorgelegt, das mit 2,0 Prozent deutlich unter der durchschnittlichen Inflationsrate liegt und eine reale Lohn- und Gehaltskürzung bedeutet. "Die Weigerung des FMMI, die Mindestlöhne und -gehälter zu erhöhen, ist eine einmalige Provokation in der Geschichte der österreichischen Sozialpartnerschaft", sagen Wimmer und Proyer.

Für BetriebsrätInnen und Gewerkschaften haben der Erhalt eines einheitlichen Kollektivvertrags und ein einheitlicher Lohn- und Gehaltsabschluss für alle 180.000 Beschäftigten der Metallindustrie Priorität.

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