bOJA (Bundesweites Netzwerk Offene Jugendarbeit) schließt sich Forderung von Volkshilfe und Caritas gegen Kinder- und Jugendarmut an

Kinder- und Jugendarmut entgegenwirken - Niederschwellige Angebote fördern

Wien (OTS) - Das Bundesweite Netzwerk Offene Jugendarbeit (bOJA) unterstützt die Forderung von Volkshilfe und Caritas an die zukünftige Bundesregierung, die Bekämpfung von Kinder- und Jugendarmut ganz oben auf die Agenda zu setzen. "Im Kampf gegen Kinder- und Jugendarmut sind alle einschlägigen Organisationen und Einrichtungen dazu aufgerufen, noch enger zusammenzuarbeiten, zusammenzurücken und sich zu vernetzen. Wir schließen uns außerdem der Forderung an, die Soziale Arbeit zu stärken und auszubauen, um der Ausgrenzung armutsgefährdeter Kinder und Jugendlicher nachhaltig entgegenzuwirken. Offene Jugendarbeit bietet professionelle Konzepte und Methoden, um armutsgefährdete junge Menschen zu erreichen und dazu beizutragen die Armutsspirale zu stoppen.", bekräftigt Mag.a Daniela Kern-Stoiber, bOJA-Geschäftsführerin anlässlich der heutigen Fachtagung "Aufwachsen in Armut" in Wien.

Jugendliche nicht zurücklassen

Da Armut komplexe und multidimensionale Ursachen und Folgen hat, müsse es gerade auch unter dem Aspekt der Armutsgefährdung weiterhin zentral sein, Jugendliche aktiv und gezielt in ihren Sozialisierungsräumen - beispielsweise in Jugendzentren, Jugendtreffs und durch die mobile Jugendarbeit - anzusprechen, betont die bOJA-Geschäftsführerin. Ein zentrales Element in der Begleitung armutsgefährdeter junger Menschen ist die Niederschwelligkeit und Offenheit der Angebote und das Ernstnehmen der Schwierigkeiten und Lebensrealitäten. "Wir können es uns nicht erlauben, Jugendliche zurückzulassen. Darum fordern wir eine breite Unterstützung niederschwelliger Angebote für junge Menschen", sagt sie abschließend.

Soziale Mobilität fördern - bOJA-Fachtagung greift Thema auf

bOJA greift die öffentliche Diskussion zum Thema Kinder- und Jugendarmut, Chancengerechtigkeit und Partizipationsmöglichkeiten ganz aktuell bei der diesjährigen bOJA-Fachtagung zum Thema "Facetten der Mobilität - Offene Jugendarbeit zwischen Freiraum und Bewegungsdrang" von 24.-26. November in Salzburg auf. Neben räumlichen Aspekten werden auch soziale Aspekte der Mobilität ins Zentrum gerückt.

Über bOJA

bOJA - Bundesweites Netzwerk Offene Jugendarbeit dient als Plattform für Wissens- und Informationsaustausch und vernetzt Menschen, Ideen, Projekte, Einrichtungen - national und international. bOJA unterstützt das Erwachsen werden von Jugendlichen in Österreich, indem es mit seinen PartnerInnen im Handlungsfeld der Offenen Jugendarbeit (soziale Einrichtungen, Wirtschaft, Verwaltung, Bildungswesen, etc.) zusammenarbeitet und als Sprachrohr und Interessensvertretung für die Bedürfnisse von Jugendlichen aus der Offenen Jugendarbeit agiert. bOJA hat sich zur Aufgabe gesetzt, die Qualitätsstandards in der Offenen Jugendarbeit voranzutreiben und das Bewusstsein für die Bedeutung von Offener Jugendarbeit zu heben. Geschäftsführerin von bOJA ist Mag.a Daniela Kern-Stoiber. bOJA wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend. www.boja.at

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Bundesweites Netzwerk Offene Jugendarbeit
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