ORF III am 18. Oktober: "Singende Engel" aus der Reihe "Filmschatz Österreich"

Außerdem: "Paradiese und andere Zustände" zum 60. Geburtstag von Volksoperndirektor Robert Meyer

Wien (OTS) - Am Freitag, dem 18. Oktober 2013, findet um 20.15 Uhr die ORF-III-Reihe "Filmschatz Österreich" mit dem Film "Singende Engel" aus dem Jahr 1947 ihren vorläufigen Abschluss. Mit dem gemeinsamen Projekt von Bank Austria, Filmarchiv Austria und ORF III Kultur und Information haben es sich die drei Kooperationspartner zur Aufgabe gemacht, prägende Spielfilme der Nachkriegszeit vor dem Vergessen zu bewahren. Nach aufwendigen Restaurationsarbeiten werden die Filme dem Publikum in neuem Glanz präsentiert. Christiane Hörbiger hat sich bereiterklärt, zu jedem "Filmschatz" eine ganz persönliche Anmoderation einzusprechen, und so führt sie auch im Vorfeld zu "Singende Engel" in historische Hintergründe und Inhalt ein und berichtet von ihren eigenen Filmerfahrungen.

Der Film von Gustav Ucicky, dessen Handlung zu Beginn des 19. Jahrhunderts angesiedelt ist, erzählt die Geschichte der Wiener Sängerknaben. "Singende Engel" lässt als Protagonisten etwa Joseph Haydn - als alten Herrn in seinen letzten Lebensjahren - und Franz Schubert - als zehnjährigen Wiener Sängerknaben - auftreten. Haydn, Schubert und die Wiener Sängerknaben dienen als Botschafter der "Kulturnation Österreich". Der zerstörte Stephansdom erscheint als ein Symbol der verletzten "österreichischen Seele". Unter anderem spielen Hans Holt und Inge Konradi.

ORF III bringt "Singende Engel" zur Ausstrahlung im Bewusstsein um die umstrittene Vergangenheit von Gustav Ucicky. Als Regisseur des Dritten Reichs hat er mehrere NS-Propagandafilme inszeniert, u. a. den umstrittenen antipolnischen Film "Heimkehr" aus dem Jahr 1941 sowie "Flüchtlinge" aus dem Jahr 1933. "Singende Engel" war Ucickys erster Film nach der Aufhebung des Berufsverbots, das 1945 über ihn verhängt worden war.

Im Anschluss an "Singende Engel" zeigt ORF III um 22.00 Uhr anlässlich des 60. Geburtstags von Volksoperndirektor Robert Meyer den Spielfilm "Paradiese und andere Zustände" aus dem Jahr 1980. Regie führte Heide Pils.

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