Rübig: Europäische Mobilfunkanbieter sollen sich Beispiel an amerikanischer T-Mobile nehmen

ÖVP-Telekomsprecher im EU-Parlament: "Handy-Auslandstarife behindern die Bewegungsfreiheit der Bürger"

Brüssel, 17. Oktober 2013 (ÖVP-PD) Der Telekomsprecher der ÖVP im EU-Parlament, Paul Rübig, mahnt die rund 100 europäischen Mobilfunkanbieter, sich ein Beispiel am Mobilfunkanbieter T-Mobile in den USA zu nehmen: "Die amerikanische Firma zeigt jetzt, dass es möglich ist, die Auslandstarife komplett abzuschaffen, ohne die Gebühren in die Höhe zu treiben", so Rübig heute in Brüssel. "Ungerechtfertigte Handy-Auslandstarife behindern die Bewegungsfreiheit der Bürger und widersprechen dem Grundgedanken des EU-Binnenmarktes", betont der Europaabgeordnete. ****

Der amerikanische Mobilfunkanbieter T-Mobile wird ab Ende Oktober die zusätzlichen Roaminggebühren für SMS und Internetsurfen abschaffen und einen Einheitstarif für Telefongespräche in weltweit 100 Ländern einführen. Rübig weist auf die Geschäftschancen für die Telekomunternehmen hin, wenn sie die Roaminggebühren abschaffen:
"Es stimmt ja gar nicht, dass die Anbieter Verluste machen werden, wenn die Auslandstarife abgeschafft werden. Weil die meisten Kunden wegen der horrenden Zusatzkosten ihr Handy im Ausland kaum
benutzen, gehen in Wahrheit Geschäfte verloren", so der ÖVP-Europaabgeordnete.

Derzeit wird im EU-Parlament ein Gesetz diskutiert, mit dem Roaminggebühren innerhalb der EU gänzlich abgeschafft werden sollen. Rübig fordert auch, die Versteigerungserlöse der Telekomfrequenzen ausschließlich für Investitionen in Telekominfrastruktur, insbesondere Broadband-Netze zu verwenden.

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