50.000 Besucher im Museumsdorf Niedersulz

LH Pröll: "Ort, wo Geschichte auch in die Zukunft weist"

St. Pölten (OTS/NLK) - Im Museumsdorf Niedersulz konnten am gestrigen Mittwoch die 50.000sten Besucher dieser Saison empfangen werden. Es sind dies Martina und Michael Bauer aus Klosterneuburg, die gemeinsam mit ihren Söhnen Simon und Peter das Freilichtmuseum besuchten.

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, der die Besucherehrung durchführte, betonte im Zuge des Festaktes: "Das Museumsdorf Niedersulz ist ein Ort in unserem Land, wo Geschichte gleichzeitig auch in die Zukunft weist. Denn wir haben auch die Verantwortung, das Erbe, das wir von unseren Vorfahren übernommen haben, zu pflegen und an die nächsten Generationen weiter zu geben."

"Hier kann man Geschichte spüren und berühren, und dieser Blick zurück gibt auch eine unglaubliche Kraft für den Weg nach vorn", meinte der Landeshauptmann weiter. Die erfolgreiche Zwischenbilanz des Museumsdorfs sei auch "eine Kraftquelle, auf diesem Weg weiter zu gehen", zumal auch die touristische Entwicklung im Weinviertel zeige, "dass Geschichte Zugkraft hat", so Pröll.

Das Museumsdorf Niedersulz sei die "größte Volkskultur-Investition des Landes Niederösterreich", sagte der Geschäftsführer Dr. Edgar Niemeczek im Zuge der Besucherehrung.

Das Museumsdorf Niedersulz ist das größte Freilichtmuseum Niederösterreichs. Auf einer Fläche von 20 Hektar können rund 80 historische Gebäude besichtigt werden. Darüber hinaus zeigen zahlreiche Gärten Pflanzenraritäten und alte, wertvolle Obstsorten.

Im Mai des vergangenen Jahres war im Museumsdorf Niedersulz das neue MuseumsPortal eröffnet worden. Dabei handelt es sich um ein Entree und Besucherzentrum sowie um einen Aussichtspunkt, der einen Blick bis hin zu den kleinen Karpaten in der Slowakei ermöglicht. Das zweigeschossige Gebäude wurde in Holzarchitektur und Passivbauweise errichtet. Es bietet u. a. ein Café mit Terrasse, einen Museumshop sowie einen Natur-Spielplatz und soll als ein Rahmen oder ein "Tor" zum Museumsdorf Niedersulz, dem größten Freilichtmuseum Niederösterreichs, fungieren. Insgesamt wurden in dieses Bauprojekt neun Millionen Euro investiert.

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