Chancen der Donauhäfen als trimodale Hubs

Veranstaltung im Rahmen der EU-Projekte EMPIRIC und INWAPO

Wien (OTS) - Rund 40 ExpertInnen kamen am 14. Oktober 2013 auf der MS Wien zusammen, um die Chancen der Donauhäfen als trimodale Hubs anhand von vier aktuellen EU-Projekten zu diskutieren. Der Hafen Wien und TINA Vienna Urban Technologies & Strategies GmbH, zwei Unternehmen der Wien Holding und Projektpartner, organisierten das Business Café und transnationale Seminar im Rahmen der EU-Projekte EMPIRIC und INWAPO. Karin Zipperer, Geschäftsführerin des Hafen Wien, eröffnete die Veranstaltung.

Fachleute von Häfen, Interessensvertretungen, Forschungseinrichtungen und privaten Firmen diskutierten im Rahmen der Veranstaltung die Fortschritte im Ausbau der Donau und die Verbesserung der Binnenschifffahrt. Sie analysierten die noch bestehenden Schwächen des Transportes auf der Donau und erläuterten die zukünftigen Chancen für See- und Donauhäfen durch deren Ausbau als reibungslose, trimodale Umschlagplätze. Neben Handlungsempfehlungen an die Politik waren besonders Nachfrage/Angebots-Korrelationen als positiver Entwicklungsschub für die Binnenschifffahrt ein viel diskutiertes Thema.

Die Projekte EMPIRIC und INWAPO, in deren Rahmen die Veranstaltung stattfand, wurden ebenso präsentiert wie die themenverwandten EU-Projekte NEWS und NEWADA duo, die die Diskussion und den fachlichen Austausch zwischen den TeilnehmerInnen bereicherten.

EMPIRIC - Aufbau und Verbesserung der multimodalen Verbindungen

Das Projekt EMPIRIC (Enhanced Multimodal Platforms, Inland Waterways and Railways services Integration in Central Europe) unterstützt den Aufbau und die Verbesserung der multimodalen Verbindungen von und zu den nordadriatischen Häfen mit dem zentraleuropäischen Hinterland entlang des baltisch-adriatischen Verkehrskorridor. Entlang dieses Korridors können die multimodalen Verkehrsangebote die steigende Nachfrage der letzten Jahre nicht mehr erfüllen, wodurch es zu negativen Auswirkungen in Bezug auf die Umwelt und Nachhaltigkeit des Verkehrs kommt. Hier setzt das Projekt an, um das Bewusstsein der politischen EntscheidungsträgerInnen zu schärfen, Aufmerksamkeit für verbesserte Rahmenbedingungen zu schaffen und neue, koordinierte Strategien in Mitteleuropa zu entwickeln. EMPIRIC wird vom Hafen Venedig geleitet, das Projektkonsortium besteht aus 12 Partnern aus 6 EU-Ländern, Projektpartner ist auch TINA Vienna Urban Technologies & Strategies.

INWAPO - Aufwertung von Binnen- und Seehäfen

Das Projekt INWAPO (Upgrading of Inland Waterways and Sea Ports)möchte ebenfalls zur Multimodalität des Transports beitragen, indem Binnen- und Seehäfen aufgewertet werden. Ungenützte Potentiale des Schiffsverkehrs sollen aktiviert, die Kooperation einzelner AkteurInnen unterstützt und somit ein Beitrag zur nachhaltigen Verkehrspolitik geleistet werden. 13 ProjektpartnerInnen aus 7 Ländern sind an INWAPO beteiligt, so auch der Hafen Wien.
Sowohl EMPIRIC als auch INWAPO werden durch das Central Europe Programm des europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.

NEWS - neue Generation von Binnnenschiffen

Das Projekt NEWS entwickelt eine komplett neue Generation von Binnenschiffen. Es wird durch das siebte europäische Forschungsrahmenprogramm für Forschung und technische Innovation unterstützt.

NEWADA duo - effizientes Wasserstraßenmanagement

NEWADA duo beschäftigt sich mit der Entwicklung eines effizienten Wasserstraßenmanagements für die gesamte Donau. Dieses Projekt findet seine Kofinanzierung im Süd-Ost Europa Programm der Europäischen Union.

Nähere Informationen erhalten Sie unter www.empiricproject.eu bzw. www.inwapo-project.eu.

Rückfragen & Kontakt:

Birgit Ginzler
TINA Vienna - Pressesprecherin
Ein Unternehmen der Wien Holding
Telefon: 01 4000-84278
E-Mail: birgit.ginzler@tinavienna.at
www.tinavienna.at

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