FPÖ-Mölzer: Westbalkan ist kulturhistorisch Teil Europas und hat EU-Perspektive

Bis zur Erlangung der EU-Reife wird es aber noch ein sehr langer Weg sein - Bosnien und Kosovo drohen von Islamisten unterwanderte US-Protektorate zu werden

Wien (OTS) - Nachdem die EU-Kommission in ihrem Fortschrittsbericht Serbien gelobt hat, müssten nun solide Vorbereitungen für einen Beitritt beginnen, sagte heute der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer. "Die europäische Perspektive muss für den gesamten Westbalkan gelten, der - im Gegensatz zur islamischen Türkei - kulturhistorisch betrachtet ein Teil Europas ist", hielt Mölzer fest.

Allerdings dürfe es nicht wie bei Bulgarien und Rumänien zu völlig überhasteten EU-Beitritten kommen, warnte der freiheitliche EU-Mandatar. "Die Westbalkanstaaten und damit auch Serbien, das heute puncto EU-Reife durchaus mit Rumänien und Bulgarien zu vergleichen ist, haben noch einen langen und steinigen Weg vor sich. So sind etwa Wirtschaftsreformen durchzuführen, die Staatsfinanzen in Ordnung zu bringen und natürlich die grassierende Korruption zu bekämpfen", erklärte Mölzer.

Besonders genau müsse Brüssel, so der freiheitliche Europaabgeordnete, die Entwicklung in Bosnien und Herzegowina sowie im Kosovo verfolgen. "Diese beiden Gebilde sind nur dank internationaler Hilfe überlebensfähig, und daran wird sich in absehbarer Zeit auch nichts ändern. Vor allem aber besteht die Gefahr, dass Bosnien und Herzegowina sowie der Kosovo von Islamisten unterwandert bzw. zu US-amerikanischen Protektoraten werden. Beides kann nicht im Interesse Europas sein", schloss Mölzer.

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