FP-Frigo besorgt über steigende Zahl von Essstörungen von Kindern und Jugendlichen

Auch in Wien ist Ernährung ein wichtiges Gesundheitsthema

Wien (OTS/fpd) - Anlässlich des Welternährungstages weist der Wiener FPÖ-Gesundheitssprecher LAbg. Univ.-Prof. Dr. Peter Frigo neuerlich darauf hin, dass immer noch viel zu wenig Geld in die Prävention fließt. Diese wäre gerade in der Schule dringend notwendig, da viel zu viele Kinder und Teenager unter Essstörungen leiden, sei es nun Anorexie, Adipositas oder ähnliches. Demnach sei auch eine Frühdiagnose durch den Schularzt besonders wichtig, um zeitgerecht eingreifen zu können. Allein im Jahr 2010 mussten knapp 200 Kinder unter 15 Jahren wegen Unterernährung stationär aufgenommen werden -3/4 davon sind Mädchen. Diese Zahl habe sich innerhalb der letzten 10 Jahre verdreifacht, so Frigo, "das ist besorgniserregend. Hier muss dringend gegengesteuert werden."

Besonders dramatisch sei allerdings auch die Zahl der an Adipositas erkrankten Jugendlichen. Es sei zu befürchten, dass die Zahl an Diabetikern und Herz-Kreislauf-Erkrankungen nicht nur steigen wird sondern auch das Erkrankungsalter sinken wird. "Umso wichtiger sei auch hier die Prävention, etwa durch Aufklärung in der Schule sowie durch das Angebot der gesunden Jause oder der täglichen Turnstunde", fordert Frigo abschließend. (Schluss) hn

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