Sonja Wehsely und Thomas Elmayer besuchen Demenz-Tanzcafé im Haus der Barmherzigkeit

Tanzschule Elmayer bringt junge Tanzpaare ins Demenz-Tanzcafé. Elmayer feiert damit 94 Jahre karitatives Engagement im HB. Höhepunkt des Besuchs war Tanzshow der Elmayer Lateinformation.

Wien (OTS) - In Österreich leiden derzeit etwa 110.000 Menschen an Demenz-Erkrankungen. Das Haus der Barmherzigkeit (HB) Tokiostraße ist eine der ersten Einrichtungen, die für seine BewohnerInnen einmal pro Monat ein therapeutisches Demenz-Tanzcafé veranstaltet. Mit dieser innovativen Therapieform können insbesondere Personen erreicht werden, die klassische Therapieangebote ablehnen.

Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely sieht im Demenz-Tanzcafé einen weiteren Puzzlestein im dichten Pflegenetz in Wien: "Pflegebedürftige WienerInnen bekommen die Pflege und Betreuung, die sie brauchen. Im abgestuften Wiener Pflegenetzwerk wird der individuelle Bedarf gezielt angesprochen, sodass für jede und jeden ein Angebot bereit steht. Das kommt Pflegebedürftigen direkt zugute und entlastet die Angehörigen. Die Stadt Wien sorgt dafür, dass diese Angebote für alle, die sie brauchen, leistbar sind und mit hoher Qualität erbracht werden. Hier ist das Haus der Barmherzigkeit mit seiner Vielzahl therapeutischer und pflegerischer Angebote ein sehr guter, langjähriger und zuverlässiger Partner."

Tanz als Therapie

Tanz ist eine Bewegungsform, die tief in unserer Gesellschaft verankert ist. Bei DemenzpatientInnen erlaubt sie ein Aktivieren des Körpergedächtnisses, hellt ihre Stimmung auf und kann zur Steigerung der kognitiven Leistungen beitragen. Grundvoraussetzung für den Tanz als Therapieform ist das Herstellen des richtigen "Settings": Durch biografisch relevante Musik und feierliche Kleidung und Dekoration wird eine festliche Kaffeehaus-Atmosphäre geschaffen. Diese Umgebung ruft verloren gegangene Erinnerungen wach und ermöglicht den TeilnehmerInnen eine bessere emotionale Beteiligung. Dank der Unterstützung der Tanzschule Elmayer wird zudem künftig einmal monatlich ein Tanzpaar mit lateinamerikanischen Rhythmen jugendlichen Schwung in die Veranstaltung bringen.

94 Jahre Unterstützung im Rahmen des Elmayer-Kränzchens

Thomas Schäfer-Elmayer findet die Idee des Demenz-Tanzcafés sensationell: "Diese Veranstaltung trifft ein tiefes Bedürfnis aller Menschen, sich zu Musik rhythmisch zu bewegen. Im Haus der Barmherzigkeit wird eine Idee verwirklicht, die die Bewohner wichtige positive Emotionen erleben lässt, wie sie den meisten Menschen in diesem Alter nicht mehr zugänglich sind. Natürlich unterstützt die Tanzschule Elmayer diese Initiative mit Begeisterung."

Tanzen kann jedoch nicht nur Erinnerungen zurückbringen -regelmäßiges Tanzen dient auch der Prävention, wie Haus der Barmherzigkeit Institutsdirektor Christoph Gisinger erklärt. "Aktuelle Studien belegen, dass die Verbindung von Bewegung und sozialer Interaktion der beste Schutz gegen Demenzerkrankungen ist. Aus diesem Blickwinkel betrachtet, engagiert sich Thomas Elmayer nicht nur in der Therapie von Demenz-Erkrankungen sondern im Rahmen seiner Tanzschule auch im Bereich der Prävention", so Gisinger mit einem Augenzwinkern.

Die "Haus der Barmherzigkeit"-Gruppe

Die gemeinnützige Haus der Barmherzigkeit-Gruppe bietet schwer pflegebedürftigen Menschen seit mehr als 135 Jahren Langzeit-Betreuung mit Lebensqualität. In fünf Pflegekrankenhäusern bzw. -heimen sowie vierzehn Wohngemeinschaften in Wien und Niederösterreich leben rund 1.300 geriatrische BewohnerInnen und jüngere KlientInnen mit mehrfachen Behinderungen. Neben bestmöglicher medizinischer und pflegerischer Versorgung legt das Haus der Barmherzigkeit besonderen Wert auf einen selbstbestimmten und abwechslungsreichen Alltag.

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Haus der Barmherzigkeit
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