Tag gegen Armut: Stronach/Schenk: Armutsgefährdete Menschen nachhaltig unterstützen

Wien (OTS) - "Armut in Österreich ist traurige Realität! Derzeit sind in Österreich rund eine Million Menschen von Armut betroffen. Eine traurige Zahl für ein Land wie Österreich", mahnt die Sozialsprecherin des Team Stronach Martina Schenk anlässlich des morgigen internationalen Tags gegen Armut.

Der Verlust des Arbeitsplatzes, eine Krankheit oder ein Unfall können unvorhersehbar zu einer Verschlechterung der Einkommenssituation besonders für Familien und noch dramatischer für Alleinerziehende -führen. Gerade Frauen geraten immer öfter in eine finanzielle Notlage. Dies hat vielfältige Gründe und beeinflusst auch die Zukunft von Kindern. Denn, Armut wird vererbt und in Österreich ist bereits jedes 6. Kind davon betroffen.
"Derzeit sind rund 280.000 Frauen armutsgefährdet und die Dunkelziffer liegt deutlich höher. Hier muss unbedingt mit Maßnahmen, die da ankommen wo sie gebraucht werden, rasch gegengesteuert werden", fordert Martina Schenk und weiter: "Die Politik muss hier den Rahmen schaffen, bedarfsgerechte Gesundheits- und Sozialleistungen ehestmöglich den Betroffenen zukommen zu lassen."

Schenk weist darauf hin, dass sich armutsgefährdete Menschen oftmals allein gelassen oder gedemütigt fühlen. "Niemand darf durch Sozialleistungen klein gehalten werden, sondern es müssen Perspektiven geschaffen werden, um ihnen wieder ein Leben aus eigener Kraft zu ermöglichen."

"Es sollte daher im Interesse der Politik sein, die Schere zwischen arbeitenden und arbeitslosen, gebildeten und ungebildeten, mächtigen und machtlosen Menschen nicht immer größer werden zu lassen, sondern Betroffene nachhaltig zu unterstützen", so die Sozialsprecherin des Team Stronach, Abg. Martina Schenk.

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