Bures gratuliert Team Austria zum Erfolg beim weltweit wichtigsten Öko-Solarhaus-Wettbewerb

Projekt der TU Wien gewinnt bei erster Teilnahme Solar Decathlon des US-Energieministeriums

Wien (OTS/BMVIT) - Österreich hat heuer erstmals am weltweit wichtigsten Wettbewerb für solares und nachhaltiges Bauen teilgenommen und gewonnen. Am Samstag wurde das Team der TU Wien für sein Öko-Solarhaus L.I.S.I. (Living Inspired by Sustainable Innovation) beim vom US-Energieministerium ausgerichteten Solar Decathlon in Kalifornien zum Sieger gekürt. Innovationsministerin Doris Bures gratuliert dem österreichischen Team herzlich. "Ich freue mich mit den Studierenden, die zwei Jahre lang Arbeit an dem Projekt gearbeitet haben und die sich gegen stärkste Konkurrenz durchgesetzt haben", so die Ministerin, die zugleich betont: "Man kann diesen Erfolg gar nicht hoch genug einschätzen, weil damit österreichische Technologieführerschaft im Bereich energieeffizienter Gebäude eindrucksvoll unterstrichen wird." ****

Der Solar Decathlon des US-Energieministeriums ist die weltweit anerkannteste Leistungsschau der Branche. Das österreichische Projekt hat es unter mehr als 130 Bewerbern in die Endrunde der besten 20 geschafft. Im Rahmen des Wettbewerbs konnten die ausgewählten Teams von 3. bis 12. Oktober 2013 in zehn verschiedenen Kategorien Punkte sammeln - von der Energiebilanz bis zur Architektur, vom Raumklima bis zur wirtschaftlichen Markttauglichkeit. Fünf Kategorien wurden nach objektiven Messkriterien bewertet, fünf wurden von einer Jury entschieden. Das Gewinnerteam aus Österreich "begeisterte mit seinem LISI-Haus durchgängig die Jurys", wie es in einer Erklärung der Veranstalter heißt, und erzielte in den Kategorien Warmwasser und Energiebilanz mit Abstand die besten Werte.

Österreichisches Know-how von TU Wien, FH St. Pölten, FH Salzburg und AIT - gefördert vom BMVIT

Die Teilnahme von Team Austria am US-Solar Decathlon wurde vom BMVIT im Rahmen des Forschungsprogramms "Haus der Zukunft" gefördert. Das Team Austria wurde von Prof. Karin Stieldorf vom Institut für Architektur und Entwerfen der TU Wien geleitet. In mehreren Lehrveranstaltungen entwickelte sie mit einer Gruppe von Studierenden und gemeinsam mit den TU-Architektur-Absolventen Gregor Pils und Andreas Claus Schnetzer das Solar-Haus LISI.

Für umweltgerechtes Bauen ist die Verbindung von Architektur und Bauphysik besonders wichtig. An der TU Wien gibt es eine lange Forschungstradition in diesem Bereich. So wurde etwa ein Simulationstool zur Berechnung der Energiebilanz des Hauses an der TU Wien von Klaus Krec eigens entwickelt.

Maßgebliche Unterstützung kam von den Partnereinrichtungen: Die Fachhochschule St. Pölten arbeitete an der Gebäudeautomation und an der medientechnischen Begleitung des Projekts, die Fachhochschule Salzburg befasste sich mit Holztechnologie und der Innenausstattung des Hauses, das Austrian Institute of Technology (AIT) beschäftigte sich mit Fragen der Haustechnik, die beim Solar Decathlon von großer Bedeutung sind.

Weitere Information finden Sie auf der Website des US Department of Energy Solar Decathlon www.solardecathlon.gov und auf der Projektwebsite von LISI unter: www.solardecathlon.at.

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