ASFINAG: 67 Millionen Euro für mehr Lebensqualität an der A 10 Tauern Autobahn

Versprochen und gehalten - Mehr Schutz und Lebensqualität mit Einhausung Zederhaus

Salzburg (OTS) - Versprochen und gehalten - die ASFINAG machte mit dem heutigen Spatenstich den wichtigen Schritt in Richtung Umsetzung des größten Lärmschutzprojektes in Salzburg im Rahmen der Umweltentlastungsmaßnahmen an der A 10 Tauern Autobahn. 67 Millionen Euro investiert die ASFINAG in die eineinhalb Kilometer lange Einhausung und schützt somit die Anrainer der Gemeinde Zederhaus. "Wir haben unser Versprechen eingehalten - nach langen und intensiven Gesprächen schützen wir die Menschen in Zederhaus optimal und erhöhen die Lebensqualität", ist sich ASFINAG-Vorstand Alois Schedl sicher. Bis 2017 wird am Bauwerk gearbeitet. "Die Vorteile der Einhausung liegen auf der Hand: optimaler Lärmschutz, bestmögliche Landschaftseinbindung und höchster Standard bei der Verkehrssicherheit im Tunnel selbst", ergänzt Alexander Walcher, Geschäftsführer der ASFINAG Bau Management GmbH. Für Landeshauptmann Wilfried Haslauer ist dies ebenfalls ein Meilenstein: "Ich bin sehr froh, dass nach intensiven Verhandlungen nunmehr eine Einhausung errichtet wird. Und ich bin froh, dass sich der massive Einsatz der Gemeinde gelohnt hat. Für Zederhaus bedeutet die Einhausung die Möglichkeit zu einer unglaublichen Verbesserung der Lebensqualität im Ort." Für den Hausherren Bürgermeister Alfred Pfeifenberger ist der heutige Spatenstich ein wichtiger Tag für die Zederhauserinnen und Zederhauser. "Diese Einhausung wird ein Jahrhundert-Bauwerk an der Tauern Autobahn und für unsere Gemeinde ein großer Meilenstein in Richtung Schutz der Anrainer und Verbesserung der Lebensqualität", erklärt Pfeifenberger.

Mehr Lebensqualität für die Anrainer in Zederhaus schafft die ASFINAG mit der eineinhalb Kilometer langen Einhausung, die bis 2017 an der A 10 Tauern Autobahn errichtet wird. "Dem heutigen Spatenstich gingen zahlreiche Gespräche und Verhandlungen voraus. Die ASFINAG hat das Zugesagte eingehalten - ein deutliches Plus an Lebensqualität und Schutz der Anrainer ist das Ergebnis aus diesen Bemühungen", erklärt Schedl.

Einhausung Zederhaus als Meilenstein für ASFINAG, Land und Gemeinde

Landeshauptmann Haslauer ist seit seinem Eintritt in die Salzburger Landesregierung im Jahr 2004 mit dem Thema befasst. "Es freut mich, dass durch meine Vermittlung im September 2010 die letzten Blockaden für eine einvernehmliche Lösung mit der ASFINAG aus dem Weg geräumt wurden. Es zeigt sich wieder einmal, dass es sich lohnt, konsequent Ziele zu verfolgen. Für die Bereitschaft, die beste Lösung für Zederhaus zu realisieren, danke ich der ASFINAG. Mein Dank und meine Wertschätzung kommt auch Landeshauptmann a.D. Dr. Franz Schausberger zu, der die grundsätzliche Vereinbarung eines Lärmschutzes für Zederhaus in seiner Amtszeit erwirkt hat", sagt Haslauer.

Bürgermeister Pfeifenberger betont die gute Zusammenarbeit bei der Planung der Einhausung. "Zusammen mit Experten, aber auch durch das letztlich gute Verhandlungsklima zwischen den Verantwortlichen in der ASFINAG und der Gemeinde Zederhaus, haben wir uns diese Einhausung sowie alle weiteren Schutzmaßnahmen - in mehr als 10 Jahre langen oft sehr zähen Verhandlungen - gemeinsam erarbeitet. Für uns hat somit die Zeit der Ernte begonnen. Der oftmals sehr zeitintensive Einsatz für unsere Bevölkerung hat sich gelohnt", erklärt Pfeifenberger.

Im Februar 2004 unterzeichneten ASFINAG, Bund und die Länder Salzburg und Kärnten eine gemeinsame Erklärung zur Erarbeitung und Realisierung von Schutzmaßnahmen entlang der A 10 Tauern Autobahn zwischen Hüttau (Salzburg) und Lieserhofen (Kärnten). Viele dieser Lärmschutzprojekte sind bereits errichtet - so unter anderem die Einhausungen Eben und Flachau im Bundesland Salzburg oder die Einhausung Trebesing in Kärnten. Seit Herbst 2013 laufen in der Lungauer Gemeinde Zederhaus die Vorarbeiten für die Errichtung der Einhausung und den zusätzlichen Lärmschutzmaßnahmen. "Wir bekennen uns zu unserer Verantwortung gegenüber den Anrainern nach geltenden Standards und Regeln. Und so wurden viele Lärmschutzmaßnahmen entlang der Tauern Autobahn in den vergangenen Jahren bereits umgesetzt wie etwa im Pongau als auch im Lungau. Allein bei den beiden Einhausungen Eben und Flachau investierte die ASFINAG im Land Salzburg 58 Millionen Euro in den Lärmschutz", führt Walcher zusätzlich aus.

Hoher Sicherheitsstandard bei optimalem Schutz als technische Herausforderung

67 Millionen Euro fließen in die Schutzmaßnahmen bei Zederhaus. Die Einhausung wird nach den neuesten Standards der Tunnelsicherheit ausgestattet - von der Video- und Überwachungstechnik bis zum Fluchtwegsystem entspricht das Vorhaben den hohen Sicherheitsstandards. Pannenbucht, Feuerlösch- und Verkehrsleiteinrichtungen sowie insgesamt sieben Fluchtwege zwischen den Tunnelröhren - davon eine für Einsatzkräfte befahrbare Verbindung zwischen den beiden Röhren - sorgen dafür, dass täglich 17.000 Fahrzeuglenker ab 2017 sicher durch die Einhausung fahren können. Zusätzlich errichtet die ASFINAG 15.800 Quadratmeter Lärmschutzwandflächen - für einen möglichst effektiven und optimalen Schutz. "Die Herausforderung an die Planung ist groß: wir verlegen die Autobahn auf einer Länge von über 800 Meter im Ortszentrum von Zederhaus um bis 15 Meter in Richtung Zederhausbach und senken die Straße um bis zu zwei Meter ab. Und das alles mit möglichst geringen Einschränkungen für den laufenden Verkehr - denn es stehen permanent zwei Fahrspuren pro Fahrtrichtung zur Verfügung. Zusammen mit der eineinhalb Kilometer langen Einhausung bewirken diese Maßnahmen, dass die Zederhauserinnen und Zederhauser bestmöglichen Lärmschutz bei größtmöglicher Sicherheit erhalten", führt Walcher die technischen Hintergründe aus. Über 100.000 Quadratmeter Asphalt, 27.000 Quadratmeter Betonfahrbahn und über 405.000 Kubikmeter an Erdmassen sind die Eckdaten dieses größten ASFINAG-Bauvorhabens in Salzburg im heurigen Jahr.

Eckdaten Einhausung Zederhaus (A 10 Tauern Autobahn):

Kosten: 67 Millionen Euro Länge Einhausung: 1,5 Kilometer Gesamte Länge Maßnahmen: 3,3 Kilometer Geplante Verkehrsfreigabe: 2017 Fläche zusätzliche Lärmschutzwände: 15.800 m2 Asphaltschichten insgesamt: 103.000 m2 Betonstahl: 7.260 t. Erdbewegungen gesamt: 405.000 m3

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Alexander Holzedl

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