FSG-Anderl zum Equal-Pay-Day: Politik muss endlich konsequent handeln

Einkommensgerechtigkeit: Frauen in Österreich können und wollen nicht noch 42 Jahre warten

Wien (OTS/FSG) - "Die positive Nachricht, dass der Equal Pay Day wieder zwei Tage nach hinten verschoben werden konnte, wiegt die negative Nachricht, dass noch 84 Tage bis zum einzig akzeptablen Datum - dem 31. Dezember - fehlen, bei weitem nicht auf", sagt Renate Anderl zum diesjährigen Equal Pay Day am 8. Oktober. Der Einkommensunterschied beträgt in Österreich aktuell 23,2 Prozent. Von der kommenden Bundesregierung fordert Anderl daher, Sanktionen einzuführen, damit Unternehmen nicht ungestraft bei den Einkommen diskriminieren dürfen.

Zwar konnten wir Fortschritte mit der Einführung der Einkommenstransparenz erzielen, jedoch müsse das Ziel, gleiches Einkommen für gleiche Leistung, schneller vorangetrieben werden, so Anderl. "Die FSG-Frauen fordern, dass verbindliche Maßnahmen zur Einkommensgerechtigkeit im Regierungsprogramm verankert werden, damit Frauen nicht noch 42 Jahre warten müssen, bis sie endlich gerecht entlohnt werden."

Rahmenbedingungen, wie ausreichende Kinderbetreuungs- und Kinderbildungseinrichtungen, die es Frauen ermöglichen, berufstätig zu sein und wirtschaftlich selbstständig leben zu können, sind ein absolutes Muss für die FSG-ÖGB-Frauenvorsitzende. "Die Gleichbehandlung von Frauen in der Arbeitswelt mit dem Ziel der Chancengleichheit muss endlich den Sprung von scheinheiligen Sonntagsreden in die gelebte Realität schaffen", fordert Anderl von Politik und Wirtschaft.

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