FPÖ-Obermayr: UNO-Bericht bestätigt FPÖ-Linie in Agrarfragen

Regionale Versorgungskreisläufe statt Konzernabhängigkeiten

Wien (OTS) - "Es ist erfreulich, wenn jetzt auch der Ausblick für Welthandel und Entwicklung der UNO zu Ergebnissen kommt, die die FPÖ seit Jahr und Tag als Ausweg aus der europäischen Agrar-Misere aufzeigt", hält der freiheitliche EU-Mandatar Mag. Franz Obermayr fest, betont aber gleichzeitig: "Die Botschaft hören wir wohl, aber unser Glaube an substantielle Umstellungen wurde von den Fehlentwicklungen der vergangenen Jahre nicht gerade bestärkt. Es liegt auf der Hand, dass regionale Versorgungskreisläufe Ressourcen schonen und, wegen kurzer Transportwege, Energie sparen. Es ist klar, dass die kleinstrukturierte bäuerliche Landwirtschaft höhere Qualität hervorbringt und den Einsatz von umweltgefährlichen Agro-Spritzmitteln eindämmt. Es ist aber ebenso klar, dass dieser Weg der agrarischen Vernunft den Interessen Agrochemie erzeugender Konzerne wie der Nahrungsmittelmonopole entgegenläuft und deren Lobbyisten daher, im Zusammenspiel mit willfährigen politischen Entscheidungsträgern, seit Jahren eine Verschärfung der Probleme heraufbeschwören. Zu diesen Problemen zählt unter anderem auch die von der Intensivlandwirtschaft verursachte Überproduktion, die ihrerseits zu Billigexporten führt. Diese verdrängt dann, z. B. in Afrika, regionale Bauern vom Markt, was wiederum Flüchtlingsströme aus den betreffenden Ländern zur Folge hat."

Obermayr abschließend: "Der jetzt auch seitens der UNO aufgezeigte Weg der Vernunft ist zu unterstützen. Bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen den Ausblick der Vereinten Nationen auch zu lesen bekommen und die Zukunft unserer Lebensmittelversorgung nicht weiterhin vom überbordenden Einfluss der Lobbyisten abhängig gemacht wird. Die FPÖ kann eine Vielzahl schlüssiger Konzepte für diesen Bereich vorlegen, die genau das bewirken würden, was jetzt offenbar auch internationale Behörden anstreben: einen freien Bauernstand, faire Preise für die Produzenten, sichere Nahrungsmittelversorgung und eine Absage an gesundheitsabträgliche wie umweltschädigende Formen der Massenproduktion sowie diese befördernde Monopole."

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