Equal-Pay-Day: ÖGB-Oberhauser und Schnedl schließen symbolisch Einkommensschere

Österreichweite Aktionen der ÖGB-Frauen

Wien (OTS/ÖGB) - Zumindest symbolisch hat heute ÖGB-Bundesfrauenvorsitzende und Vizepräsidentin mit ÖGB-Vizepräsident Norbert Schnedl bei einem "Flashmob" beim Wiener Schottentor (Jonasreindl) die Einkommensschere geschlossen. Mit dabei auch die Wiener Stadträtin Sandra Frauenberger. Unter dem Motto "Frauen und Männer schließen gemeinsam die Einkommensschere" finden heute in ganz Österreich Aktionen der ÖGB-Frauen statt.++++
Im Schnitt verdienen Vollzeit arbeitende Frauen in Österreich
2013 um 23,2 Prozent weniger als Männer. Zum Vergleich: Im Jahre 2004 verdienten die Frauen um 27,3 Prozent oder 10.480 Euro weniger als Männer. Der Equal Pay Day fiel auf den 23. September.
Frauen arbeiteten im Jahre 2004 genau 100 Tage gratis, heuer
sind es noch immer 85 Tage. Oberhauser: "Die Einkommensschere schließt sich viel zu langsam. Wir müssen gemeinsam Tempo machen." Schnedl kritisierte, dass Frauen im Berufsleben noch immer strukturell benachteiligt sind und forderte: "Nur durch gezielte Maßnahmen ist es möglich die Einkommensschere endlich zu schließen und wesentliche Schritte in Richtung Gleichbehandlung zu setzen." Frauenberger meinte, dass durch die Einkommenstransparenz die Einkommensschere erst richtig sichtbar werde und forderte mehr Frauenförderung und Frauenquoten. (siehe auch OTS 076)

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