FCG: Einkommensschere schließen - fairer Lohn für alle

Anlässlich des Equal Pay Days fordert die FCG endlich Maßnahmen zur Beseitigung von strukturellen Benachteiligungen für Frauen zu setzen

Wien (OTS/FCG) - "Noch immer gibt es für Frauen strukturelle Benachteiligungen im Berufsleben. Dadurch entsteht eine Einkommensdifferenz, die beseitigt werden muss", so Norbert Schnedl, ÖGB-Vizepräsident und Bundesvorsitzender der Christgewerkschafterinnen und Christgewerkschafter.

Um die Einkommensunterschiede zu verkleinern, bedarf es konkreter Maßnahmen, wie etwa die Anrechnung von Kinderbetreuungszeiten bei Gehaltsvorrückungen, Einkommenstransparenz sowie verbesserte Förderungsmaßnahmen, um Frauen in Führungspositionen zu bringen. "Nur durch gezielte Maßnahmen ist es möglich die Einkommensschere endlich zu schließen und wesentliche Schritte in Richtung Gleichbehandlung zu setzen", so Schnedl weiter.

Wesentliche Forderungen der Christgewerkschafterinnen und Christgewerkschafter sind daher die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, wobei die Wahlfreiheit jedenfalls gegeben sein muss. Nach wie vor entstehen Lohndifferenzen zwischen Frauen und Männern, vor allem dadurch, dass Frauen wesentlich mehr Zeit für Familienarbeit aufwenden, während Männer eine eher durchgehende Berufslaufbahn vorweisen. Hier müssen Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen familiengerechter gestaltet werden. "Es gibt genügend Konzepte zur besseren Gleichstellung von Frauen und Männern, jetzt gilt es diese endlich umzusetzen", so Monika Gabriel, Bundesvorsitzende der FCG-Frauen und stv. Vorsitzende der ÖGB-Frauen abschließend.

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