VP-Juraczka ad Mariahilfer Straße: Guter Zeitpunkt für eine vernünftige Lösung

Wien (OTS) - "Nach Strandpromenade und künstlichem Bach kommt jetzt mit dem Trampolin für Erwachsene der nächste verhaltensoriginelle Vorschlag von Vizebürgermeisterin Vassilakou zur Neugestaltung der Mariahilfer Straße. Auf Lösungsvorschläge für die wirklichen Probleme warten wir genauso wie auf den Termin der Befragung unter den Anrainern", so der Landesparteiobmann der ÖVP Wien StR Manfred Juraczka in Reaktion auf einen Bericht der Zeitung "Heute".

Manfred Juraczka: "Weder sind wir bei der Routenführung des 13A weitergekommen, noch wurde das "heiße Eisen" Radfahren in der Fußgängerzone angegangen. Dass weitere Querungen zwischen den beiden Bezirken unumgänglich sind, bestätigen sogar Befürworter des Projekts - auch zu diesem Thema Fehlanzeige. Den im Stau stehenden bzw. im Kreis fahrenden Anrainern erklärt man, sie haben eigentlich kein Problem, weil SPÖ und Grüne bei den Nationalratswahlen in den Anrainerbezirken voll bestätigt wurden."

"Unser Standpunkt hat sich seit letzter Woche um keinen Millimeter verändert. Die ÖVP Wien fordert eine Rücknahme aller Problembereiche wie etwa die Begegnungszonen, Querungsverbote und den unsäglichen Einbahnzirkus. Danach sollen die Anrainer des 6. und 7. Bezirks darüber entscheiden, ob sie die Mariahilfer Straße in ihrer ursprünglichen Form oder alternativ eine echte Fußgängerzone haben wollen", so der Landesparteiobmann weiter.

Juraczka abschließend: "Wenn nun auch Immobilienexperten in Aussendungen für die Mariahilfer Straße prognostizieren, dass "Frequenzbringer in zentrumsferne Einkaufszentren ausweichen werden während Diskontanbietern aus dem unteren Qualitätssegment Tür und Tor geöffnet wird", dann ist wirklich Feuer am Dach. Frau Vizebürgermeisterin, hören Sie auf mit der Zukunft der größten und wichtigsten Einkaufsstraße Österreich zu spielen. Wir wollen keine "einsamen" Entscheidungen von Politikern, denen es nicht um die Sache sondern um ein Prestigeprojekt geht; die Letztentscheidung sollen die betroffenen Bürgerinnen und Bürger haben."

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