Bayr zum Welttag für menschenwürdige Arbeit: Internationale Arbeitsstandards beim Fußballstadienbau in Katar einhalten!

FIFA darf bei Arbeitsrechtsverletzungen nicht tatenlos zusehen!

Wien (OTS/SK) - Anlässlich des Welttages für menschenwürdige Arbeit weist Petra Bayr, Bereichssprecherin für globale Entwicklung der SPÖ, auf die Kampagne "Re-Run the Vote" hin, die eine Neuausschreibung der Fußball-WM 2022 fordert: "Es ist ein Skandal, dass beim Bau der Fußballstadien in der Wüste Katars nepalesische Bauarbeiter wie Sklaven gehalten werden. Eine Neuausschreibung wäre ein wichtiges Zeichen der FIFA, dass sie nicht nur auf Profit, sondern auch auf die Menschenrechte Wert legt. Fußball ist ein Business, aber bitte ein korrektes", betonte Bayr heute, Montag, gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Die Arbeitsbedingungen auf den Baustellen sind nach Angaben von NGOs dermaßen katastrophal, dass es neben über tausend Verletzten bereist hunderte Tote gibt. ****

"Fair Play im Fußball ist nicht nur auf dem Rasen gefordert, sondern auch bei den damit verbundenen Industrien", forderte Bayr. Dass die Arbeitsbedingungen bei der Produktion von Fußballdressen oder von Fußbällen oft menschenunwürdig sind, habe sich dank zahlreicher Kampagnen von NGOs und Gewerkschaften bereits ebenso wie fair produzierte Alternativen herumgesprochen.

Durch die aktuelle Kampagne "Re-Run the Vote" werden die Arbeitsbedingungen auf den Baustellen thematisiert. "Ich fordere die österreichischen Medien auf, dieses Thema aufzunehmen, und diesem Thema in der Berichterstattung ebenso viel Platz einzuräumen wie dem Fußballspielen selbst, um öffentlichen Druck zu erzeugen. Dass Katar Menschenleben Profitinteressen unterordnet, ist der eine Skandal, dass die FIFA einfach zuschaut, der andere", so Bayrs Kritik.
Heute, am 7. Oktober, findet im ÖGB anlässlich des Welttages für menschenwürdige Arbeit die Veranstaltung "Workers United" statt. Mehr Infos unter www.suedwind-agentur.at/start.asp?ID=254843 (Schluss) ah/mb

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