FPÖ-Mölzer: Griechische Tragödie geht ihrem Schlussakt entgegen

Athen braucht weiteres Hilfspaket und will Kredite in Anleihen umwandeln - Österreich kann Hilfsgelder für Griechenland abschreiben

Wien (OTS) - Die griechische Tragödie scheint ihrem Schlussakt entgegenzugehen, sagte heute der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer, zu Berichten über den Finanzbedarf Athens. "Zuerst erklärt ESM-Chef Regling, dass Griechenland 2014 ein drittes Hilfspaket brauchen wird, und nun wird bekannt, dass die Griechen die Kredite aus dem ersten Rettungspaket in eine 50-jährige Anleihe tauschen wollen. Griechenland ist längst zu einem Fass ohne Boden geworden", hielt Mölzer fest.

Vor allem werde nun immer deutlicher, dass die Griechenland-Hilfe entgegen den Behauptungen von Finanzministerin Maria Fekter alles andere als ein gutes Geschäft für die österreichischen Steuerzahler sei, so der freiheitliche EU-Mandatar. "Mittel- bis langfristig wird Österreich keine Zinsen aus den Griechenland-Krediten bekommen, sondern das geliehene Geld abschreiben müssen", betonte Mölzer.

Zudem wies der freiheitliche Europaabgeordnete auf die Warnung von ESM-Chef Regling hin, wonach auch Portugal weitere Hilfen benötigen könnte. "Damit ist der Euro in seiner bestehenden Form gescheitert. Für Länder, welche die Teilnahmevoraussetzungen nicht erfüllen, muss schleunigst ein Verfahren für einen geordneten Austritt geschaffen werden", schloss Mölzer.

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