Haimbuchner: "Wann informiert Fekter die Bevölkerung über das dritte Griechenland-Paket?"

ESM-Chef sowie DIW-Präsident bestätigen zusätzlichen Finanzbedarf Griechenlands

Linz (OTS) - "Klaus Regling, der Chef des Europäischen Stabilitätsmechanismus, ESM, sowie Marcel Fratscher, der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, DIW, bestätigten am Wochenende den zusätzlichen Finanzbedarf Griechenlands. Fratscher sprach davon, dass Griechenland weit mehr als 10 Milliarden Euro an zusätzlicher Hilfe benötigen werde und Regling rechnet nicht mit der Fähigkeit Griechenlands, sich im nächsten Jahr eigenständig auf den Märkten finanzieren zu können. Also droht Griechenland weiterhin am Tropf der deutschen, niederländischen und österreichischen Steuerzahler zu hängen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wann Finanzministerin Fekter endlich gedenkt der Bevölkerung über die Lage in Griechenland reinen Wein einzuschenken," fragt heute der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich, LR Dr. Manfred Haimbuchner. *****

Griechenland habe bereits 240 Milliarden Euro an Hilfe erhalten. Dazu kommt ein Schuldenschnitt von 100 Milliarden Euro. "Dennoch kommt die griechische Wirtschaft nicht auf die Beine. Der griechische Staatshaushalt ist von einer Konsolidierung meilenweit entfernt. Im Gegenteil: der griechische Schuldenberg wird auf 322 Milliarden Euro anwachsen und über 175 Prozent der Wirtschaftsleistung erreichen. Die so genannten Reformfortschritte sind mehr als lächerlich. Erst im dritten Jahr der Krise hat Griechenland im öffentlichen Dienst den Bonus für das pünktliche Erscheinen bei der Arbeit gestrichen oder den so genannten Computer-Urlaub abgeschafft. Das sind keine echten Reformen, sondern Placebos, um die Öffentlichkeit in den Gläubigerstaaten ruhig zu stellen", empört sich Haimbuchner.

"Die Finanzministerin muss endlich zur Kenntnis nehmen, dass die bisherige Rettungspolitik gescheitert ist. Griechenland muss endlich aus der Euro-Zone ausscheiden, um wirtschaftlich gesunden zu können. Weitere Hilfen für Griechenland kommen für die FPÖ jedenfalls nicht in Frage", so Haimbuchner abschließend. (schluss) bt

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