Stronach in ÖSTERREICH: "Ich habe das Recht, Geld zurückzuverlangen"

Stronach bestätigt Darlehensverträge mit Landesorganisationen - Team muss 10 Millionen Euro zurückzahlen

Wien (OTS) - Im Interview mit der Tageszeitung ÖSTERREICH (Sonntagsausgabe) bestätigt Frank Stronach, dass er einen Teil der Darlehen, die er den Landesparteien gewährt hat, für die Bundespartei zurückverlangen wird: "Ich persönlich nehme kein Geld zurück. Aber ich habe das Recht, eine gewisse Summe für die Bundespartei des Team Stronach zurückzuverlangen. Das ist alles geregelt. Die Landesparteien haben dafür Darlehensverträge unterschrieben. Ich entscheide aber, ob ich dieses Geld für politische oder soziale Zwecke hergebe."

Wie ÖSTERREICH von Partei-Anwalt Michael Krüger bestätigt wurde, hat Stronach seiner Partei (inklusive Landesparteien) insgesamt Darlehen in Höhe von 13,6 Millionen Euro vergeben. Auf 3,6 Millionen verzichtet Stronach nun. Er wandelt diese in eine Spende um, die am Montag dem Rechnungshof gemeldet wird. Die übrigen 10 Millionen Euro muss das Team Stronach "in den nächsten 10 Jahren zurückzahlen, also eine Million Euro pro Jahr". Das Geld wird entweder der Bundespartei überlassen oder an karitative Einrichtungen gespendet.

Stronach erklärt in ÖSTERREICH weiters, dass Kathrin Nachbaur eine Vollmacht für Entscheidungen im Team Stronach erhalten habe: "Sie hat von mir eine Vollmacht. Ein wichtiger Punkt ist, dass sie jetzt Personal einstellen darf, das ich nicht mehr entlassen kann. Kathrin arbeitet daran, dass unsere Strukturen demokratischer werden. Nach dem Vorbild der Magna-Charta wollen wir eine Politik-Charta." Er selbst werde sein Mandat im Nationalrat annehmen: "Ja, das habe ich immer gesagt. Ich werde zur ersten Parlamentssitzung wieder zurück in Österreich sein."

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