Kickl: Es wird höchste Zeit für Häupl aus der Politik abzutreten

Realitätsverweigerung und Blockade ist kein Zukunftsprogramm

Wien (OTS) - "Seine besten Jahre liegen schon lange hinter Herrn Häupl. Es wird höchste Zeit für Wiens Bürgermeister einen Abgang aus der Politik zu machen", kommentierte der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl den beschämenden und peinlichen Auftritt des noch mächtigsten Mannes der Sozialdemokratie im Ö1-Mittags-Journal. "Realitätsverweigerung, Verfolgungswahn, Abgehobenheit und Präpotenz sind Zutaten einer Art von Politik, die den Österreichern nicht weiter zugemutet werden kann", so Kickl.

Angefangen von der Weigerung Stimmenverluste der SPÖ an die FPÖ anzuerkennen bis hin zur diesbezüglichen Ursachenerhebung habe sich Häupl abgehoben und geradezu beleidigt gezeigt, dass man es seitens des ORF wage, ihn mit der Realität zu konfrontieren, zeigte sich Kickl erschüttert über die Gemütslage des stellvertretenden Bundesparteichefs der SPÖ. "Ich glaube er ahnt schon sehr genau, was bei den kommenden Wahlen in Wien auf ihn zukommen wird und ist deshalb in einer Art Panikattacke gefangen.

Beinahe schon skurril sei die Kritik Häupls am Verhalten des ORF im Wahlkampf gewesen, so Kickl, der darauf verwies, dass der ORF ohnehin alles getan habe um Faymann im besten Licht erscheinen zu lassen und selbst die ZiB streckenweise zur Belangsendung der SPÖ umfunktioniert habe. Zu dieser selektiven Wahrnehmung Häupls passe auch gut, dass er vor "Schwarz-Strache-Stronach" warne, zeigte sich Kickl amüsiert über diesen Häupl-Spin, den er wohl selbst nicht ganz glauben könne. Genauso wenig glaubhaft sei die von ihm in Anspruch genommene Schutzfunktion gegenüber Gewerkschaften und Arbeiterkammer, denn diese seien von niemandem bedroht außer von der SPÖ selbst, wenn diese wieder zu Maßnahmen wie einer schon einmal erfolgten Aussperrung von ÖGBlern aus dem Parlament greife.

"Häupl ist derartig in seinem blinden Hass auf die FPÖ gefangen, dass er für rationale Überlegungen nicht zugänglich ist. Für seinen inneren Frieden wäre es vermutlich besser, wenn er so rasch wie möglich die politische Bühne unverblendeten aber dafür engagierten, motivierten und jüngeren Parteikollegen überlassen würde, denen Sacharbeit wichtig ist", kommentierte Kickl die Aussage Häupls, dass es eine Frage des Anstandes sei, keine Koalition mit der FPÖ einzugehen. "Wenn ein Bürgermeister von Wien nur über die eigene Bevölkerung drüber fährt statt sie einzubinden aber dafür Vetternwirtschaft und Privilegien hochhält und wenn dieselbe Person als SPÖ-Parteichef sich innerparteilich aufführt wie ein absoluter Monarch, dann ist diese Person die letzte, der es zukommt darüber zu urteilen, was anständig ist und was nicht", so Kickl.

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