FPÖ-LPO Ragger: SPÖ-Unvermögen am Beispiel der Medizin-Uni

Mini-Ersatzprojekt und rechtliche Ungeschicktheit

Klagenfurt (OTS) - "Die Vorgänge rund um die geplante Medizin-Universität in Klagenfurt zeigen einmal mehr das Unvermögen der SPÖ, die mit Grünen und ÖVP einen Stillstand im Land zu verantworten hat", kritisiert Kärntens FPÖ-Obmann LR Mag. Christian Ragger.

Eine eigene vollwertige Medizin-Universität hätte dem Wirtschafts- und Bildungsstandort Kärnten eine Aufwertung gebracht, welche die Zukunftsfähigkeit des Landes sicherstellen hätte können. "Stattdessen begnügt sich die SPÖ mit der der Rolle Kärntens als bescheidenes Anhängsel der Medizin-Uni in Graz". Dabei würden kleingeistig klassenkämpferische Parolen von einer "Eliteuniversität" bemüht, die längst von eigenen Parteifreunden widerlegt seien.

Das Unvermögen der SPÖ zeigt sich laut Ragger auch an der Art, wie das Projekt der Kärntner Medizin-Uni abgebrochen wurde. Übereilt und parteipolitisch inszeniert, ohne die rechtlichen Konsequenzen abzuschätzen. "Statt zu überprüfen, ob der Projektpartner die vereinbarten Leistungen erbringen kann, wurde die Vereinbarung von heute auf morgen für beendet erklärt. Und das ohne, dass die Causa in der Regierung besprochen worden wäre.

Damit wurde die rechtliche Möglichkeit geschaffen, dass weit höhere Kosten verrechnet werden können als vorgesehen. FPÖ-Verantwortungsträger haben das Kostenrisiko auf maximal 150.000 Euro begrenzt. Dass jetzt weit mehr verlangt werden kann, liegt in der Verantwortung von Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser", stellt Ragger abschließend fest.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Die Freiheitlichen in Kärnten - FPÖ
9020 Klagenfurt
Tel.: 0463/56 404

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FLK0002