Plastische Chirurgie: Qualität über alles - keine Umwege gehen!

Während der 51. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Ästhetische, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie stand Qualität im Fokus

Velden (OTS/Fischill PR) - Im Rahmen der 51. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC), die von 3.-5. Oktober 2103 in Velden stattfand, stand auch ein dreiviertel Jahr nach Einführung des ÄsthOP Gesetzes einmal mehr das Thema Evidenzbasierende Ästhetische Chirurgie neben Grenzen, Standards und Komplikationen in der Mikrochirurgie sowie Dupuytrenschen Erkrankungen im Vordergrund.

Grundsätzlich begrüßt man seitens des Vorstandes der ÖGPÄRC das neue ÄsthOP Gesetz, vor allem im Hinblick auf den Schutz von Kindern und Jugendlichen. "Die Überschaubarkeit an Anbietern von ästhetischen Leistungen hat sich indes leider nicht verbessert, da der Begriff der ästhetischen Medizin als Zusatz für jede Fachrichtung ermöglicht wurde und PatientInnen den Unterschied zwischen ästhetischer Chirurgie und Medizin nicht erkennen können", stellt Dr. Elisabeth Zanon, Vorstandsmitglied der ÖGPÄRC und niedergelassene plastische Chirurgin, fest.

Das freiwillig geführte Implantatregister ist eine wesentliche Qualitätskontrolle - das beweisen auch die Zahlen. Durch eine zentrale Registrierung können Fehlentwicklungen bei neuen Implantaten oder fehlerhafte Implantatchargen am schnellsten erkannt werden. "Gerade durch das freiwillige Führen unseres Implantat-Registers war es der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie möglich zu zeigen, wie viele Frauen welche Brustimplantate erhalten haben", erklärt Prim. Dr. Thomas Hintringer, Präsident der ÖGPÄRC und Leiter der Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz. Die ÖGPÄRC betreut außerdem seit zehn Jahren ein Serviceprojekt für verunsicherte Patienten, die Hotline.

"Wir sind überzeugt, dass der schon seit Jahren eingeschlagene und verfolgte Weg der Qualität und Evidenz sowie ganzheitlichen Betrachtung der Patienten der einzig richtige ist. Darum das Credo und Motto unserer 51. Jahrestagung: "Qualität über alles - keine Umwege gehen!", stellt der Kongresspräsident Primar Doz. Dr. Matthias Rab, Direktor der Univ.-Klinik f. Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, Klinikum Klagenfurt am Wörthersee, fest.

Neben dem wachsenden Leistungsspektrum der Plastischen Chirurgie erlangt aber das ganzheitliche Patienten-Management eine immer größere Bedeutung. Durch die einfühlsame Einbindung der Patienten in vielen Phasen der medizinischen Betreuung wird der plastische Chirurg, dessen Aufgabe eine integrative ist, zum Therapiekoordinator und Case-Manager. "Plastische ästhetische Chirurgie rechtfertig sich nur, wenn sie in höchster Qualität erfolgt. Daher ist es wesentlich für uns Fachärzte für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie, dass wir die potenzielle Komplikationsrate so gering wie möglich halten. Deshalb ist eine externe Zertifizierung, wie ich sie in meiner Praxis bereits seit 1995 habe, wesentlich," erklärt Dr. med. Walther Jungwirth, designierte Präsident der ÖGPÄRC und Leiter der EMCO Klinik Salzburg. Patientenzufriedenheit wird damit nicht zum Lippenbekenntnis, sondern zur Benchmark ärztlicher Leistungen.

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