"Bürgeranwalt" am 5. Oktober: Gutachter-Streit nach Gallen-OP

Wien (OTS) - Peter Resetarits präsentiert in der Sendung "Bürgeranwalt" am Samstag, dem 5. Oktober 2013, um 17.30 Uhr in ORF 2 folgende Fälle:

Gutachter-Streit nach Gallen-OP

Ärztlicher "Kunstfehler" oder "normale" Komplikation? Diese Frage wurde im Zuge eines jahrelangen Prozesses um Schadenersatz erörtert, den eine Kärntnerin nach einer missglückten Gallen-OP geführt hatte. Mehrere Gutachten wurden erstellt, die zu unterschiedlichen Ergebnissen gekommen sind. Letztendlich wurde die Klage der Kärntnerin vom Oberlandesgericht Graz abgewiesen. Zu Unrecht, meint der renommierte Chirurg, Univ.-Prof. Wolfgang W. Wayand, einer der Gutachter im Prozess. Wurden bei der OP tatsächlich Fehler gemacht, wie Dr. Wayand nach wie vor behauptet? Weshalb werden Privatgutachten bei Gericht offenbar geringer bewertet als Gutachten von gerichtlich beeideten Sachverständigen? Zu Wort kommen nicht nur jener Arzt, dem der Kunstfehler vorgeworfen wird, sondern auch mehrere mit diesem Fall vertraute Gutachter sowie der Sektionschef für Zivilrecht im Justizministerium, Dr. Georg Kathrein.

Aus für Musikförderung?

Eine geplante Verordnung sorgt für Misstöne in Niederösterreich: Ab 2014 soll die finanzielle Förderung von Musikunterricht für Erwachsene und Senioren wegfallen. Viele würden sich den Privatunterricht dann nicht mehr leisten können bzw. wollen, befürchten Musiklehrer. Sie sorgen sich um ihr Einkommen. Neben Volksanwalt Dr. Peter Fichtenbauer diskutiert die Personalvertreterin und Vorsitzende des Musikschullehrer-Ausschusses, Martina Glatz, mit dem Leiter der Abteilung Kunst und Kultur vom Land Niederösterreich, Mag. Hermann Dikowitsch, und der Geschäftsführerin des Musikschulmanagements Niederösterreich, Mag. Michaela Hahn.

Theseustempel: Rampe - bitte warten!

Behindertenvertreter hatten sich im Vorjahr beschwert, dass der Theseustempel im Wiener Volksgarten nicht barrierefrei zugänglich ist, obwohl er um zwei Millionen Euro renoviert wurde. Sowohl Vertreter des Kunsthistorischen Museums, das im Tempelinneren Ausstellungen veranstaltet, als auch die Burghauptmannschaft, Eigentümer des denkmalgeschützten Gebäudes, hatten zwar im Interview mit der Redaktion Mitte Mai "eine Lösung bis Sommer 2013" versprochen, doch auf die geplante mobile Rampe zum Tempel warten die Besucher/innen nach wie vor.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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