"Heimat, fremde Heimat" über die afrikanische Prägung Wiens

Am 6. Oktober um 13.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Lakis Iordanopoulos präsentiert in "Heimat, fremde Heimat" am Sonntag, dem 6. Oktober 2013, um 13.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Pionierforscher der Domino-Beziehungen

Clément Mutombo, geboren in der Demokratischen Republik Kongo, studierte Demografie an der nationalen Universität Zaire und Soziologie an der Universität Wien. Mutombo beschäftigt sich seit 1996 auch als Lehrbeauftragter an den Universitäten Wien und Innsbruck mit dem Phänomen der sogenannten "Domino-Paare" und den Kindern aus diesen "schwarz-weißen" Liebesbeziehungen. Meryem Citak porträtiert Clément Mutombo und zeigt die Stationen seiner Laufbahn.

Afrikanische Prägung

Die Veranstaltung "24 Stunden Afrika" hat Ende September die Mehrheitsgesellschaft dazu eingeladen, sich differenzierte Bilder über Afroösterreicher/innen zu machen. Dazu sollten in Salzburg, Graz, Linz und Wien Events im Bereich Kunst, Kultur und Wirtschaft dienen. Eines davon war die kulturhistorische Reise durch das "Afrikanische Wien", geführt von Univ.-Prof. Walter Sauer, Historiker und Autor des Buchs das "Das afrikanische Wien". Im Vergleich zu anderen europäischen Staaten war die Zahl der Afrikaner/innen, die seinerzeit durch Sklavenhandel und heute durch Tourismus, Studien-oder Arbeitsmigration nach Österreich kamen, stets gering. "Dennoch haben Informationen und Menschen aus Afrika das Weltbild der Bevölkerung und das Stadtbild Wiens viel stärker geprägt, als sich die meisten vorstellen können", sagt Walter Sauer. Eine Reportage von Meryem Citak.

Hugh Masekela - ein Leben für Menschenrechte

In der neuen "Heimat, fremde Heimat"-Sendeleiste "Weitblicke" beschäftigen sich bekannte Künstler/innen, Wissenschafter/innen und Wirtschaftsexpertinnen und -experten mit Fragen der Interkulturalität.
Sie nehmen am österreichischen Stammtisch Platz und beziehen zu Rassismus, Angst und Neid Stellung. In der aktuellen Folge erklärt einer der prominentesten Bürgerrechtskämpfer Afrikas, der Jazzmusiker Hugh Masekela, aus seiner eigenen Erfahrung jene Mechanismen, die weltweit zu ethnischen Auseinandersetzungen und Diskriminierungen führen. Und wie Sabina Zwitter feststellen konnte, nimmt sich der persönliche Freund von Nelson Mandela kein Blatt vor den Mund.

"Heimat, fremde Heimat" ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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