BZÖ-Grosz: BZÖ soll offenes Wahlbündnis für bürgerliche Wähler sein

Vorbereitungen für EU-Wahl im Frühjahr 2014 werden getroffen -"Chance für Erfolg wird sich schneller bieten, als wir heute noch glauben"

Graz (OTS) - "Es ist nichts zu beschönigen, wir beginnen bei "Stunde Null". Diese Situation ist aber auch eine große Chance, ein neues Wahlbündnis für die Österreicherinnen und Österreicher zu schließen. Die Nationalratswahl und hier insbesondere der Erfolg von neu gebildeten Wahlplattformen haben uns gezeigt, dass die Wählerinnen und Wähler an die Altparteien keinerlei Bindung mehr haben. Mit aller Konsequenz ist daher das orange Bündnis gemäß seinem Gründungsgedanken aus dem Jahr 2005 endlich als offenes Bürger- und Wahlbündnis auf Basis der rechtsliberalen Grundidee auszurichten. Das BZÖ hat nichts mehr zu verlieren, wir können nur die Chance nutzen und gewinnen! Wir müssen von den angelernten Mechanismen der Altparteien Abschied nehmen, das BZÖ gerierte sich - obwohl erst acht Jahre jung - wie eine verstaubte Altpartei der 70iger Jahre", so der designierte BZÖ-Bündnisobmann Abg. Gerald Grosz im Rahmen einer Pressekonferenz in Graz.

Die Chance für einen Erfolg des BZÖ werde sich schneller bieten, als manchen lieb ist. "SPÖ und ÖVP sind auf dem besten Weg, dass Restpotential an Vertrauen zu verspielen. Beide Parteien sind in ihrer Wählerschaft am gusseisernen Bestand angekommen. Eine neuerliche Große Koalition trägt daher bereits bei der Angelobung den Auflösungsvirus in sich. Das Team Stronach zerbröselt, die Wählerinnen und Wähler wenden sich in Scharen ab. Die NEOS werden angesichts der unterschiedlichen Interessenslage ihrer einzelnen eitlen Proponenten Schiffbruch erleiden und die FPÖ kann die Hoffnungen ihrer Wähler nicht erfüllen. Das BZÖ muss sich daher zu einem grundlegend neuen Angebot für die Österreicherinnen und Österreicher entwickeln. Organisatorisch und personell werden wir daher diesen Neubeginn einleiten und auch mit der Vergangenheit abschließen. Alle Vorbereitungen für ein Antreten bei der EU-Wahl werden mit heutigem Tag getroffen. Wir treten gegen EU-Bürokraten und Geldverschwendungsorgien an", umreißt Grosz die Ziele für die kommenden Wochen und Monate.

Ausdrücklich bedankte sich Grosz heute beim scheidenden BZÖ-Obmann Josef Bucher. "Er ist ein zutiefst aufrichtiger und ehrlicher Mensch und hat sich ein Scherbengericht, wie von einigen Personen initiiert, nicht verdient. Sein großer Verdienst ist es, dass er das Bündnis mit richtigen Inhalten gefüllt hat. Er hat das BZÖ in schwierigen Zeiten übernommen und gut geführt. Das Vorzugsstimmenergebnis in Kärnten zeigt, welchen Rückhalt er in der Bevölkerung hat. Ich bin froh und dankbar, dass er dem Bündnis auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen wird", so Grosz.

Das BZÖ habe die gestrigen Beschlüsse in großer Einigkeit getroffen, zeigte sich Grosz dankbar. "Es ist ein gutes Zeichen, dass hinter unseren Beschlüssen auch prominente Mitstreiter wie eine Ursula Haubner, ein Herbert Scheibner oder ein Peter Westenthaler stehen. Der Großteil der Landesobleute unterstützt unseren Neubeginn", so Grosz. Was die Situation in Kärnten betrifft, habe er bereits gestern mit den beiden Landtagsabgeordneten Mag. Johanna Trodt-Limpl und Willi Korak Kontakt aufgenommen. "Ich bin bemüht, mit unseren Kämpfern im Kärntner Landtag eine gemeinsame Lösung zu finden, damit wir auch die Vorkommnisse der Vergangenheit abschließen können. Beiden bin ich für ihre Bereitschaft zum Gespräch dankbar", so Grosz.

"Ich schließe aber keine Kompromisse mit Personen, die die Politik für ihre manischen Eitelkeitsneurosen missbrauchen und Kraft ihrer Persönlichkeit gemeinschaftliche Disziplin und Teamgeist nicht leben können. Ich befreie das Bündnis von jenen Kreisen, die mit den Machtmechanismen der Vergangenheit - Neid, Zwietracht und Intrige -ihr Fortkommen suchen. Ich lasse mich nicht wie Susanne Riess-Passer im Jahr 2002, wie Jörg Haider und Uschi Haubner im Jahr 2005 und Heinz-Christian Strache im Jahr 2008 von Berufsquerulanten quälen. Jene, die eine politische Gemeinschaft in ihren Äußerungen und ihrem Auftreten ständig schänden sowie schädigen, haben in keiner Partei etwas verloren und können sich ja gerne eine Sekte gründen", stellt der designierte Bündnisobmann klar.

Am 19. Oktober 2013 werde ein Bundeskonvent stattfinden. Dort werde sich Grosz der Wahl stellen und mit einer Mischung aus erfahrenen und neuen Kräften den neuen Kurs des BZÖ einschlagen. "Wir haben uns die letzten Jahre vor neuen Medien komplett verschlossen. Wir müssen gerade die sozialen Netzwerke im Internet erobern. Das wird die personalpolitische Kernaufgabe der nächsten Wochen", so Grosz abschließend.

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