FPÖ-Pirolt: Rot-schwarzes Täuschungsmanöver rund um Arztstelle Althofen

LhStv. Prettner auf Tauchstation, wenn GKK Facharzt streicht

Klagenfurt (OTS) - "Über 7.000 Menschen im Bezirk St. Veit setzen sich für den Erhalt des Facharztes für Radiologie in Althofen ein. Sie werden von ihren SPÖ- und ÖVP-Vertretern getäuscht. Im Landtag stimmten gestern Rot, Schwarz und Grün der Petition für diese Facharztstelle zu, aber gleichzeitig erklärten die SPÖ-Abgeordneten Andreas Scherwitzl und Klaus Köchl von der SPÖ sowie Markus Malle (ÖVP), dass die Bevölkerung in St. Veit ohenhin überversorgt wäre", teilt FPÖ-LAbg. Bgm. Franz Pirolt mit.

Man könne die Bürger aber nicht dauerhaft hinters Licht führen. Die Gebietskasse hat der Bevölkerung den Facharzt bereits weggenommen. Mit fragwürdigen Argumenten. U.a. werde behauptet, dass St. Veiter Patienten zu häufig untersucht würden. Daher würden sie jetzt durch lange Fahrtwege und lange Wartezeiten von Untersuchungen abgeschreckt. "Bisher konnte die Bergbäurin aus Glödnitz, zum Orthopäden nach Althofen und noch am selben Tag zum Radiologen nebenan zur Abklärung ihrer Kreuzschmerzen. Jetzt muss sie wochenlang auf eine Untersuchung warten und nach St. Veit oder Klagenfurt fahren."

Eine unrühmliche Rolle in dieser Causa spielt laut Pirolt Gesundheitsreferentin LhStv. Dr. Beate Prettner. "Sie tut seit Monaten nichts, um diese Facharztstelle für die Bevölkerung zu sichern. Da Sie sowohl Vorsitzende der Landeszielsteuerungskommission als auch Mitglied der Bundeszielsteuerungskommission ist, hätte sie dazu alle Möglichkeiten, aber Prettner rührte bisher nicht den kleinen Finger für die Erhaltung der Facharztstelle in Althofen", kritisiert Pirolt abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Landtagsklub
Landhaus, 9020 Klagenfurt
Tel.: 0463 513 272

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FLK0004