FP-Matiasek zu Welttierschutztag: Illegaler Welpenhandel noch immer gravierendes Problem

Freiheitliche fordern mehr Information beim Hundekauf

Wien (OTS/fpd) - Anlässlich des heutigen Welttierschutztags fordert Wiens FPÖ-Stadträtin Veronika Matiasek neuerlich, dem illegalen Welpenhandel besonderes Augenmerk zukommen zu lassen. Dieser sei gerade in der Bundeshauptstadt ein gravierendes Problem. Ob in Wohnungen, via Internet oder auf Parkplätzen aus dem Kofferraum heraus, überall versuchen die Tierquäler ihre meist viel zu jungen, teils kranken Welpen zu verkaufen. Und das Geschäft scheine weiterhin zu boomen, denn gerade im Internet überschlagen sich Anzeigen für Billigwelpen aus osteuropäischen Massenzüchtungen. Dem muss vor allem durch Information seitens der Stadt Wien Einhalt geboten werden. Diese gebe es nach wie vor viel zu wenig! Schon vor Erwerb eines Hundes müssen ausreichend Informationen, besser noch Einschulungen in Anlehnung an den Hundeführschein zur Verfügung gestellt werden. Außerdem sei es völlig inakzeptabel, dass eine Internetbestellung als gültiger Kaufvertrag anerkannt werde. Hier gehe es schließlich um Lebewesen, so Matiasek, die in diesem Zusammenhang fordert, die Kontrollen maßgeblich zu verstärken. Auch strengere gesetzliche Regelungen auf EU-Ebene, etwa bei den Vorschriften zum Tiertransport wären unabdingbar, um diese grauenvolle Tierquälerei endlich zu beenden.

"Animal Hoarding" nimmt zu

Die Zunahme des Phänomens "Animal Hoarding" - also das krankhafte Sammeln und Halten von Tieren ohne die Rahmenbedingungen einhalten zu können - in Wien stelle ein weiteres Problem im Bereich des Tierschutzes dar. Dieses werde von den Verantwortlichen der Stadt aber nach wie vor totgeschwiegen. Diese "Tier-Messies" verwahrlosen gemeinsam mit ihren Tieren in der Wohnung und leben regelrecht umringt von Kot. Hier sei insbesondere ein zeitgerechtes Eingreifen der Behörden von Nöten, um sowohl Tier als auch Mensch aus diesem Leid zu befreien, so Matiasek, die für die betroffenen Tierhalter auch dringend psychologische Betreuung fordert, um neuerliches Horten von Tieren zu verhindern. (Schluss) hn

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