Mitterlehner: Exportstärke stützt Österreichs Wachstum

Wirtschaftsminister zur Wifo-/IHS-Prognose: Aufschwung beschleunigt sich - Investitionen und Innovationen unterstützen

Wien (OTS/BMWFJ) - "Der Aufschwung hat sich nach einer schwierigen ersten Jahreshälfte verfestigt und gewinnt im Jahr 2014 deutlich an Fahrt. Auch die Stimmung bei den Unternehmen hat sich verbessert. Diesen Trend wollen wir auf allen Ebenen verstärken", sagt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner zu den am Freitag veröffentlichten Konjunkturprognosen. Laut Wifo soll das Bruttoinlandsprodukt heuer um 0,4 Prozent und 2014 um 1,7 Prozent steigen, während das IHS ein Wachstum von 0,5 Prozent und 1,8 Prozent erwartet. "Entscheidend für ein stärkeres Wachstum ist, dass wir gute Rahmenbedingungen für Investitionen sichern und die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen gezielt unterstützen. Als kleine offene Volkswirtschaft muss Österreich im internationalen Wettbewerb vor allem mit Innovationen punkten. Unsere Exportstärke treibt das Wachstum an und entscheidet mehr denn je über Wohlstand und Arbeitsplätze im Land", so Mitterlehner.

Die Prognose für das Exportwachstum wurde vom Wifo für heuer von 1,8 auf 2,5 Prozent nach oben revidiert und soll sich 2014 sogar auf 5,5 Prozent beschleunigen. "Die Erschließung neuer Märkte außerhalb Europas ist ein zentraler Erfolgsfaktor. Aufgrund der bewährten Diversifikations-Strategie profitieren wir von den stärker wachsenden Zukunftsmärkten wie China und Indien und verteilen gleichzeitig das Risiko besser", verweist Mitterlehner auf die positiven Effekte der Internationalisierungsoffensive "go international". "Damit unterstützen wir Klein- und Mittelbetriebe beim ersten Schritt über die Grenzen, bei der Eroberung von Fernmärkten und der Vermarktung ihrer Innovationen. Unsere Exportförderungen bringen entscheidende Vorteile bei Markterschließungen", betont Mitterlehner.

"Österreich entwickelt sich heuer erneut besser als die Eurozone. Wir dürfen uns damit aber nicht zufrieden geben. Um den Vorsprung gegenüber der Konkurrenz zu sichern, müssen wir unsere Leitbetriebe und KMU als Partner unterstützen, Hürden abbauen und positive Anreize für Investitionen und Gründungen setzen", bekräftigt Mitterlehner. "Im Gegensatz dazu senden Umverteilungsdebatten und der Ruf nach neuen Steuern die völlig falschen Signale aus, weil dadurch Investoren abgeschreckt werden", so Mitterlehner abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
Mag. Waltraud Kaserer
Pressesprecherin des Bundesministers
Tel.: +43 1 71100-5108 / Mobil: +43 664 813 18 34
waltraud.kaserer@bmwfj.gv.at
www.bmwfj.gv.at

Mag. Volker Hollenstein
Stv. Pressesprecher des Bundesministers
Tel.: +43 1 71100-5193 / Mobil: +43 664 501 31 58
volker.hollenstein@bmwfj.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MWA0001