ARBÖ Wien gegen Kopfgeldjagd der Wiener Polizei

ARBÖ verurteilt die Order, pro Kopf mehr Anzeigen einzubringen, scharf - Verkehrssicherheit bleibt auf der Strecke

Wien (OTS) - "Das hat nichts mit Verkehrssicherheit zu tun", betont Dir. Günther Schweizer, Landesgeschäftsführer des ARBÖ Wien. Der Befehl der Exekutive, der den heutigen Medien zu entnehmen ist, ihren Polizistinnen und Polizisten in Wien ein Minimum an Anzeigen zu fordern ist skandalös. "Die Polizei wird so vom Freund und Helfer zum Abkassierer und damit Handlanger des Fiskus", ist Schweizer überzeugt.

Die Verkehrssicherheit muss Vorrang haben, diese bleibt aber völlig auf der Strecke, wenn die Beamten künftig unter Druck abkassieren müssen. "Diese Order erinnert an eine Kopfgeldjagd", so der Chef des ARBÖ Wien. Das Vertrauen der Bevölkerung in die Polizei kann damit verloren gehen. Genau aus diesen Gründen sprach sich der ARBÖ gegen das Bestreben aus, das Kassieren aus den Händen der Polizei in die Hände von Privat-Sheriffs zu legen. Auch der Spielraum der Polizei, bei Verkehrsdelikten entweder abzumahnen, einzukassieren oder anzuzeigen wird erheblich eingeengt.

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