AUF/Herbert: Rechnungshofkritik an Wiener Polizei gerechtfertigt

Wien (OTS) - Die heute vom Rechnungshof geäußerte Kritik an der Wiener Polizei, dass es zu viele "Chefs" und zu wenige Beamte im Außendienst gebe, sei ein Problem auf das die AUF bereits seit Jahren hinweise, sagte der Bundesvorsitzenden der AUF und freiheitliche Bereichssprecher für den Öffentlich Dienst, NAbg. Werner Herbert.

"Dieser Bericht bestätigt das dringende Personalproblem, das auch durch Umschichtungen nicht so leicht behebbar ist, selbst wenn man den Anregungen Rechnung tragen würde", betonte Herbert. Selbst wenn man durch Umstrukturierung der Planstellen für die Dienstführung 265 Beamte für den Außendienst freispielen könnte, würde sich die Sicherheitslage in Wien nicht über Nacht verbessern, so Herbert.

Abgesehen davon sei die Fülle an administrativen Tätigkeiten, die durch die Polizeireformen seit 2005 verursacht worden sei, von Beamten zu erledigen, so Herbert, der hier von einem Nullsummenspiel ausgeht. In diesem Zusammenhang sei weiters interessant, dass der Rechnungshof die Einführung der Polizeiinspektionsermittler, die sich kriminalpolizeilichen Aufgaben zu widmen hätten, als notwendige Spezialisierung erachte, so Herbert, der damit die Kritik der AUF an der Zerschlagung des Kriminaldienstes bestätigt sieht.

"Die Wiener Polizei verwaltet Kriminalität aber sie kann keine präventiven Maßnahmen setzen", betonte Herbert, der einmal mehr eine deutliche Aufstockung des Personalstandes forderte.

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