Kriminalprävention: Jugendaktionsmonate in ganz Österreich gestartet

In den Monaten Oktober bis Dezember 2013 stehen die Jugendlichen im Mittelpunkt der Kriminalprävention."BLEIB SAUBER - Jugend OK" startet wieder

Wien (OTS) - Bereits in den letzten Jahren wurden im Rahmen des Projekts "BLEIB SAUBER - Jugend OK!" vonseiten der Kriminalprävention themenspezifische regionale Schwerpunkte im Bereich der Jugendprävention gesetzt. Aufgrund des großen Zuspruchs und des Erfolgs finden auch heuer diese Projektwochen statt. "Wir haben in den letzten Wochen eine Bedarfsanalyse durchgeführt und vier große Themen- und Problembereiche erarbeitet", so Mag. Herwig Lenz, Leiter der Kriminalprävention im Bundeskriminalamt. "In den Monaten Oktober bis Dezember 2013 werden daher die Themenbereiche Internetkriminalität und im speziellen Cybergrooming, Sucht, Gewalt und Sachbeschädigung im Mittelpunkt stehen."

Je nach Problemlage und daraus resultierenden Lösungsansätzen wird sich der Aktionsradius aber keineswegs nur auf Veranstaltungen in Schulen fokussieren, sondern auch auf Jugend- und Erziehungseinrichtungen, die Gastgewerbewirtschaft, Wettlokale oder Geschäfte, Vereine oder Sporteinrichtungen ausgedehnt werden. Die Kinder und Jugendlichen sollen durch Vorträge, öffentliche Diskussionsrunden in Gemeinden, Aktionen in Jugendzentren etc. mit eingebunden werden.

Zu diesem Zweck wurden Aktionskarten im Postkartenformat zu den vier definierten Themenbereichen erstellt, die - jugendgerecht aufbereitet - zur Information verteilt werden. Diese Postkarten sind auch auf der Homepage des Budneskriminalamtes unter www.bundeskriminalamt.at abrufbar.

"Ausgangsbasis für unsere Arbeit ist es, Problemfelder in der Jugendkriminalität, mangelnde Umsetzung der Jugendschutzbestimmungen oder sonstiges Fehlverhalten in dieser Altersgruppe zu erkennen und darauf aufbauend lokale und regionale Aktionen zu setzen", so Lenz. Mittels regionaler und lokaler Lageanalyse werden in jedem Bezirk eigene Schwerpunkte begleitet von präventiven Maßnahmen gesetzt. "Oberstes Ziel ist es aktiv Impulse zu setzen und so bei den Jugendlichen Bewusstsein zu schaffen", so Lenz abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Bundeskriminalamt
Mario Hejl, BSc
Pressesprecher
Tel.: +43(0)664 614 37 44
mario.hejl@bmi.gv.at
www.bundeskriminalamt.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BUK0001