VP-Donaustadt: Schließung von Traditionsbetrieben im Bezirk muss gestoppt werden

"Wir verlieren Arbeitsplätze und sukzessive auch den dörflichen Charakter im Bezirk"

Wien (OTS) - "Ich halte es für bedenklich, wenn ein Traditionsbetrieb nach dem anderen in der Donaustadt seine Pforten schließt, denn dadurch gehen einerseits Arbeitsplätze aber mitunter auch architektonische Schätze für immer verloren. Wenn das so weitergeht, wird in der Donaustadt schrittweise auch das dörfliche Flair vernichtet", warnt der Bezirksparteiobmann der ÖVP Donaustadt, Bezirksrat Mag. Wolfgang Vosko.

Als Beispiele für diesen negativen Trend nennt Vosko, der auch Mitglied des Bauausschusses im Bezirk ist, unter anderem die Gaststätten "Partik Stuben" (mit eigener Kegelbahn), den "Müllner-Wirt" in Essling sowie das "Hopf-Haus" (mit schönem Gastgarten). Auch der "Fischer-Wirt" auf der Wagramer Straße (mit großem Veranstaltungssaal) hat am vergangenem Sonntag für immer geschlossen. Der Bereich Wagramer Straße/Donaufelder Straße wird sukzessive verbaut, dieser Ortsteil von Kagran wird mehr und mehr zur Betonwüste.

Echte Ortsbildpflege umfasst mehr als den "Schutz" von Gemeindebauten der 70er Jahre

Es ist daher dringend notwendig, sich viel stärker für den Erhalt von Traditionsbetrieben und für die Architektur aus der Jahrhundertwende in den Ortskernen einzusetzen. "Für die SPÖ sind Gemeindebauten aus den späten 70er Jahren wie der Bohmann-Hof schützenswert, alles andere interessiert sie offensichtlich nur peripher. Das muss sich ändern", so Vosko abschließend.

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