ORF III mit "60 Minuten.Politik" zum Thema: Wie geht's weiter nach der Wahl?

Am 3. Oktober im Kultur- und Informations-Spartenkanal des ORF

Wien (OTS) - Thema bei "Inside Brüssel" am Donnerstag, dem 3. Oktober 2013, sind um 20.15 Uhr die politischen Turbulenzen unseres südlichen Nachbarlandes Italien. Außerdem stellt sich die Frage, was die jüngsten nationalen Wahlgänge in Österreich und Deutschland über die Trends in Europa aussagen. Der Weltklimarat warnt dramatisch wie nie zuvor vor der Erderwärmung. Sind die Regierungen zu nachlässig geworden beim Klimaschutz? Und Syrien: Haben die Opfer des Bürgerkriegs eigentlich etwas davon, dass UNO-Inspektoren die Giftgaslager unter Kontrolle nehmen sollen? ORF-Korrespondent Raimund Löw diskutiert mit der deutschen Europaabgeordneten Ska Keller von den Grünen, Gregor Woschnagg, Berater der österreichischen Industriellenvereinigung, Silke Wettach von der "Wirtschaftswoche", Giovanni del Re, EU-Korrespondent der italienischen Zeitung "Avvenire", und dem unabhängigen Politikberater Alain Délétroz.

"Im Brennpunkt" blickt um 21.05 Uhr nach Südafrika und legt den Finger auf "Das blutige Geschäft der Nashorn-Mafia". Gleich nach Drogenhandel, Menschenhandel und Produkt- und Geldfälschung belegt der Handel mit bedrohten Tier- und Pflanzenarten den vierten Platz der lukrativsten Verbrechen der Welt. Für ein Kilogramm Nashorn-Horn werden den Wilderern bis zu 47.000 Euro bezahlt. Dieser Nachfrage sind allein im Jahr 2012 in Südafrika 633 Nashörner zum Opfer gefallen. Zum Schutz der Tiere spritzen die Besitzer des Game Parks jetzt Gift in die Hörner oder sägen sie ab.

Soziale und wirtschaftliche Absicherung löst sich angesichts einer strikten Sparpolitik und des internationalen wirtschaftlichen Wettbewerbs immer mehr in Luft auf. Das "Weltjournal" blickt um 21.55 Uhr nach Deutschland, wo sich der Niedriglohnsektor immer mehr etabliert, sowie nach Griechenland, wo bereits mehr als die Hälfte der Bevölkerung nicht mehr krankenversichert ist.

Um 22.30 Uhr beschäftigt sich die ORF-III-Politikdiskussionssendung "60 Minuten.Politik" mit der Frage "Wahl 13 - wie geht's weiter im Land?". ORF-III-Chefredakteur Christoph Takacs und Andreas Koller, stellvertretender Chefredakteur der "Salzburger Nachrichten", diskutieren mit erfahrenen Politikerinnen und Politikern und ehemaligen Schlüsselfiguren der österreichischen Politik. Gäste sind:
Karl Blecha (ehemaliger Innenminister, SPÖ), Andreas Khol (ehemaliger erster Nationalratspräsident, ÖVP), Norbert Steger (ehemaliger Vizekanzler, FPÖ), Freda Meissner-Blau (erste Parteichefin der Grünen), Friedhelm Frischenschlager (Mitbegründer Liberales Forum). Die SPÖ will an der großen Koalition festhalten, an der Macht bleiben. An der Macht will auch die ÖVP bleiben, allerdings mehren sich die Stimmen nach einer Alternative zu Rot-Schwarz. Besonderes Gewicht könnten dabei neben den Freiheitlichen die NEOS oder auch das Team Stronach bekommen. Sie wären das vielzitierte Zünglein an der Waage, denn die Grünen würden weiter Oppositionspartei bleiben wollen.
Wird es eine Veränderung geben oder bleibt es doch bei einer großen Koalition von SPÖ und ÖVP? Das Wahlergebnis sei eine Warnung für Rot-Schwarz, analysiert Politologe Thomas Hofer. Er gehe davon aus, dass es zu einer Fortsetzung der großen Koalition kommen werde. Um die rot-schwarze Mehrheit bei der nächsten Wahl aber nicht zu verlieren, werde es ein Ende der gegenseitigen Blockade bei zentralen Themen wie Bildung und Steuern brauchen. Das Regieren werde alles andere als leicht, so Hofer. Die Regierungsbildung davor wird vermutlich noch viel schwieriger. Wie wird es also weitergehen in Österreich? Ist das Modell der großen Koalition überholt? Wie wirkt sich das Wahlergebnis auf Österreichs Politiklandschaft aus?

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