Josefine Preuß ist "Die Hebamme" (AT)

Dreharbeiten zu ORF/Sat.1-Historienfilm mit Potthoff, Pietschmann und Milberg in weiteren Rollen

Wien (OTS) - Vor zwei Jahren lieh Brigitte Hobmeier einer ambitionierten jungen Frau, die Hebamme werden will, höchst erfolgreich ihr Gesicht - und räumte mit der damaligen ORF/ZDF-Koproduktion zahlreiche Preise - darunter Adolf-Grimme-Preis und der Fernsehpreis der Erwachsenenbildung - ab. Nun ist Josefine Preuß "Die Hebamme" (AT) - und nimmt sich in einem neue Historienfilm, für den diesmal ORF und Sat.1 verantwortlich zeichnen, der Mühen, Gefahren und Vorurteile an, die sich einer starken Persönlichkeit auf dem Weg zu ihren Zielen in den Weg stellen. Kämpfte Hobmeier in einem kleinen Tiroler Dorf, so ist Preuß Hebammenschülerin im Marburg des Jahres 1799, die Entbindungen im Gebärhaus unter menschenunwürdigen Bedingungen nicht hinnehmen will. Basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Kerstin Cantz haben am 24. September 2013 in Prag die Dreharbeiten zum ORF/Sat.1-Historienfilm "Die Hebamme" (AT) begonnen, in denen Preuß ("Das Adlon. Eine Familiensaga") in der Hauptrolle zu sehen ist. An ihrer Seite stehen noch bis Anfang November in Tschechien und Bayern u. a. Lisa Maria Potthoff, Andreas Pietschmann, Axel Milberg, Alicia von Rittberg und Vladimir Burlakov vor der Kamera. Produziert wird "Die Hebamme" von Erfolgsproduzent Oliver Berben ("Das Adlon. Eine Familiensaga", "Der Clan. Die Geschichte der Familie Wagner", AT). Regie führt Hannu Salonen nach einem Drehbuch von Thorsten Wettcke ("Das Wunder von Kärnten"). Zu sehen ist "Die Hebamme" (AT) voraussichtlich 2014 im ORF.

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Seit ihrer Kindheit träumt die 19-jährige Gesa (Josefine Preuß) davon, nach dem Vorbild ihrer Mutter den Hebammeneid abzulegen. Von Kindesbeinen an ist sie fasziniert von der Kunst der Geburtshilfe und darf ihrer Mutter Bele (Dagny Dewath) regelmäßig bei deren Handwerk assistieren. Beles letztem Willen folgend macht sich Gesa nach deren Tod auf den Weg in die Universitätsstadt Marburg. Dort will sie bei der angesehenen Stadthebamme Elgin Gottschalk (Lisa Maria Potthoff), einer früheren Freundin ihrer Mutter, in die Lehre gehen. Doch Elgin weist Gesa zurück. So bleibt ihr keine andere Wahl, als ihre Ausbildung zur Hebamme in Marburgs "Gebärhaus" zu absolvieren, wo unverheiratete, schwangere Frauen unter teils unwürdigen Bedingungen als Studienobjekte ausgenutzt werden. Ohne Rücksicht auf deren Schamgefühle und Schmerzen der Schwangeren lehrt der renommierte Professor Kilian (Axel Milberg) angehenden Medizinern und Hebammenschülerinnen am lebenden Objekt die Vorgänge während der Schwangerschaft und bei der Geburt.

Zu Gesas engsten Vertrauten entwickeln sich ihre Mitschülerin Lotte (Alicia von Rittberg) und der Leiter des anatomischen Instituts des Hauses, Dr. Clemens Heuser (Andreas Pietschmann). Im Dienste der Wissenschaft seziert und konserviert er Leichen, und dank einer mysteriösen Selbstmordserie in der Stadt erweitert sich seine Sammlung in jüngster Vergangenheit ständig. Während er und Gesa sich immer näherkommen und sich schließlich verloben, wird Lotte Opfer eines furchtbaren Verbrechens: Von einem Maskierten angegriffen, entkommt sie nur knapp dem Tod. Ihr Angreifer kann fliehen, und in der Stadt macht sich eine unheimliche Gewissheit breit: Die vielen rätselhaften Freitode in Marburg waren Morde. Der Verdacht fällt sofort auf den Landstreicher Konrad (Vladimir Burlakov), der die Leichen eingesammelt und Dr. Heuser für seine wissenschaftlichen Zwecke verkauft hat. Konrad wird zum Tode verurteilt und Marburg atmet auf - bis er am Tag seiner Hinrichtung fliehen kann.

"Die Hebamme" (AT) ist eine Koproduktion von Sat.1 mit Moovie the art of entertainment GmbH (Produzent: Oliver Berben) in Zusammenarbeit mit dem ORF. Das Projekt wird gefördert von FFF FilmFernsehfonds Bayern und Medienboard Berlin Brandenburg. Als weitere Koproduzenten sind Mona Film (Produzenten: Thomas Hroch, Gerald Podgornig) und Wilma Film s.r.o. beteiligt.

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