NÖGKK: Wissenschaftliche Forschung zum Wohl der Patienten

"Werkstatt 2013" des Vereins SV-Wissenschaft - Hochkarätige Experten sprachen in St. Pölten über Gesundheitsreform

St. Pölten (OTS) - Mit wichtigen Fragen des österreichischen Gesundheitssystems beschäftigten sich am 30. September und 1. Oktober zahlreiche Gesundheitsexpertinnen und Gesundheitsexperten bei einer hochkarätigen Fachtagung in St. Pölten. Die "Werkstatt 2013" des Vereins SV-Wissenschaft stand unter dem Motto "Zielorientierte Versorgung - neue Strukturen und Prozesse im österreichischen Gesundheitswesen". Die Veranstaltung im Cityhotel D&C wurde von der NÖ Gebietskrankenkasse in Kooperation mit der Sozialversicherungsanstalt der Bauern organisiert.

Paradigmenwechsel im Gesundheitswesen

Mit der aktuellen Gesundheitsreform kommt es zu einem Paradigmenwechsel im Gesundheitswesen. Die Hauptakteure planen und steuern das Gesundheitswesen über gemeinsame Zielvereinbarungen. Die Tagung in St. Pölten beschäftigte sich mit Modellen und Lösungsansätzen, wie diese Reform umgesetzt werden kann:
Wissenschafterinnen und Wissenschafter aus dem In- und Ausland sowie Vertreterinnen und Vertreter der heimischen Sozialversicherungsträger erörterten in Vorträgen und Workshops neueste Forschungsergebnisse zu anstehenden Aufgaben. Die Primärversorgung in Österreich stand genauso im Mittelpunkt der Erörterungen wie interdisziplinäre Gruppenpraxen, neue Angebotsformen oder innovative Honorierungsmodelle für die Ärzteschaft.
"Die aktuelle Gesundheitsreform und der Bundeszielsteuerungsvertrag sind wichtige Schritte zur Weiterentwicklung im Gesundheitswesen, die eine Verbesserung in der Planung der Versorgung sichern sollen", sagt die Vorsitzende von SV-Wissenschaft, NÖGKK-Direktor-Stellvertreterin Martina Amler. Eine niederschwellige und wohnortnahe Primärversorgung rund um die Uhr sei genauso wichtig wie einheitliche Qualitätsstandards und die elektronische Dokumentation der Krankengeschichten. Im Mittelpunkt stehe immer der "Best Point of Service". Martina Amler über die Auswirkungen: "Die Patientin bzw. der Patient wird dort behandelt, wo es medizinisch und ökonomisch sinnvoll ist. Irrwege oder lange Wartezeiten sowie teure Doppelbehandlungen sollen der Vergangenheit angehören. Das schafft mehr Qualität und senkt gleichzeitig die Kosten." Aufgrund der Orientierung an und der Weiterentwicklung von Gesundheitszielen kommt auch der Prävention eine bedeutende Rolle zu.

Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt

"Ein wichtiges Reformanliegen ist zudem die Stärkung der Gesundheitskompetenz der Bevölkerung", sagt Amler. Gesicherte Forschungsergebnisse dazu würden letztlich eine positive Weiterentwicklung des heimischen Gesundheitswesens unterstützen. "Neue Versorgungsformen und die Stärkung der Gesundheitskompetenz sollen dazu beitragen, dass die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt des Gesundheitswesens stehen", erklärt die Vorsitzende.

Wissensaustausch seit 2003

Der Verein "SV-Wissenschaft" wurde 2003 gegründet, um die österreichische Sozialversicherung eng an die wissenschaftliche Forschung anzubinden. Der Verein hat das Ziel, sozialversicherungsnahe Forschungsfelder wissenschaftlich zu bearbeiten. Neben den Werkstätten, die alle zwei Jahre stattfinden, werden laufend Tagungen, Symposien und Konferenzen organisiert. Dr. Martina Amler hat den Vorsitz des Vereins seit 2010 inne.

Informationen:
Die NÖ Gebietskrankenkasse im Internet: www.noegkk.at.
Näheres über die Arbeit des Vereins SV-Wissenschaft finden Sie auf www.sv-wissenschaft.at

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