"trend": 60 Prozent der Österreicher sind für die Einführung von Studiengebühren

Nur 14 Prozent wollen Zugangsbeschränkungen - etwa Aufnahmetests - reduzieren.

Wien (OTS) - Wenn nach der Nationalratswahl die Koalitionsgespräche beginnen, werden Studiengebühren wieder ein Thema sein. An der Bereitschaft der Österreicher werden sie nicht scheitern: Laut einer Umfrage des Linzer market-Instituts für den "trend" sind 60 Prozent für die Einführung bzw. Wiedereinführung von Studiengebühren an den heimischen Universitäten. Das ist, wie das Wirtschaftsmagazin in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, tendenziell mehr als in bisherigen Umfragen zu diesem Thema. 29 Prozent der Befragten sprechen sich gegen Studiengebühren aus, elf Prozent geben an, dass ihnen das Thema entweder egal ist oder sie sich nicht auskennen.

Noch deutlicher ist die Zustimmung zu Zugangsbeschränkungen, wie etwa Aufnahmsprüfungen, die es in Studienfächern wie Medizin oder Psychologie in Österreich bereits gibt: 52 Prozent plädieren dafür, solche Zutrittsbarrieren zu verstärken. 34 Prozent wollen sie so belassen, wie sie jetzt sind, und nur 14 Prozent sprechen sich für ein tendenzielles Zurückschrauben aus.

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