Neues Volksblatt: "Kanzlerwechsel" von Markus EBERT

Ausgabe vom 28. September 2013

Linz (OTS) - Die Mobilisierung der ÖVP bis zum Öffnen der Wahllokale hat viel Symbolkraft: Wer so vehement um jede Wählerstimme kämpft, der kämpft auch mit ganzer Kraft, wenn es um die Interessen des Landes geht. In Oberösterreich wissen die Menschen, dass man mit einer ÖVP-geführten Landesregierung gut fährt. Das ist auch der Grund, warum 35 Prozent sagen, sie wollen die ÖVP auch in der Bundesregierung.
Selbstverständlich steht Österreich besser da, als das im Wahlkampf mehrfach dargestellt wurde. Für eine Vertragsverlängerung des bisherigen Kanzlers auf weitere fünf Jahre reicht das aber schon deswegen nicht, weil die SPÖ insgesamt nicht gerade das Sinnbild einer treibenden Kraft ist. Wer linker Politik in ihren farblichen Schattierungen von Rot über Grün bis Pink nichts abgewinnen kann, hat nur die Alternative ÖVP. Für das bürgerliche Lager erhebt ausschließlich sie den Gestaltungsanspruch, daher sind bei ihr die Kräfte zu bündeln, wie LH Josef Pühringer im VOLKSBLATT-Interview betont.
Ein ausfransendes Parteienspektrum bringt Österreich nicht voran. Wer sich eine Regierung erhofft, die den Herausforderungen der Zeit aktiv begegnet und den Willen hat, die Zukunft des Landes zu gestalten, der muss erstens morgen zur Wahl gehen und zweitens mit seiner Wahl klare Verhältnisse schaffen wollen. Die beste Wahl aber trifft, wer mit seiner Stimme den Kanzlerwechsel möglich macht.

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