FPÖ: Kickl sieht Schönborn-Kritik als unangemessenes Politisieren in der finalen Wahlkampfphase

Wer sich zu den Gesetzen bekennen will, muss auch deren Vollzug zulassen

Wien (OTS) - Die FPÖ weist die Kritik des Wiener Erzbischofs Kardinal Schönborn an ihrer Haltung zur Asylpolitik zurück. "Es ist ein Faktum, dass die lasche Handhabe der Asylgesetze von kriminellen Schlepperbanden schamlos ausgenutzt wird, die immer mehr Menschen ohne Aussicht auf Asyl ins Land holen", erklärt FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl. Diese Probleme offen anzusprechen, sei ein Gebot der Stunde. Es sei ein Widerspruch in sich, wenn Kardinal Schönborn einerseits Gesetzestreue einmahne, seine Kirche aber gleichzeitig Menschen Unterschlupf biete, deren Asylgesuche bereits rechtskräftig abgelehnt wurden.

"Dass Schönborn sich ausgerechnet zwei Tage vor der Wahl zu Wort meldet und eine der wahlwerbenden Parteien gezielt kritisiert, wirft kein gutes Licht auf sein Verständnis der Trennung von Kirche und Staat", stellt Kickl fest. Der FPÖ-Generalsekretär zeigt sich jedoch überzeugt, dass Schönborn einmal mehr gegen die überwiegende Mehrheit der Gläubigen politisiert. "Es ist ihm empfohlen, einmal tiefer in die Kirche hineinzuhören, anstatt sich ständig für jene gutmenschlichen Zirkel zu engagieren, die beharrlich Widerstand gegen den Vollzug geltender Gesetze leisten", hält Kickl fest.

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