Sima zu Weltklimabericht: Alarmstufe rot!

Österreich muss endlich tiefgreifende Klimaschutzmaßnahmen treffen - Versagen der ÖVP-Umweltminister

Wien (OTS) - "Alarmstufe rot" muss laut Wiens Umweltstadträtin Ulli Sima weltweit nach den jüngsten Prognosen im IPCC-Bericht des Weltklimarates herrschen. "Seit vielen Jahren ist klar, welch dramatische Auswirkungen der menschgemachte Klimawandel hat, er ist längst überall spürbar und dennoch mangelt es weltweit an tiefgreifenden Maßnahmen", so Sima. Auch Österreich sei leider mehr als säumig und in der EU längst Schlusslicht in Sachen Kyoto-Ziel, die ÖVP-Umweltminister der letzten Jahrzehnte hätten kläglich versagt. Der Klimawandel sei auch in Österreich längst spürbar, das Rekordhochwasser vom Juni noch allen in dramatischer Erinnerung. "Wien hat - wie viele anderen Bundesländer auch - dem zuständigen ÖVP-Umweltminister im Kampf gegen den Klimawandel immer wieder Unterstützung angeboten, sie wurde aber nicht angenommen", zieht Sima eine ernüchternde Bilanz der ÖVP-Klimaschutzpolitik. Wien hat bereits 1999 ein vorbildliches Klimaschutzprogramm verabschiedet. Es umfasst konkrete Maßnahmen und konkrete und messbare Ziele. "Wien hat im österreichweiten Vergleich mit Vorarlberg die geringsten pro-Kopf-Emissionen, nämlich 5,8 Tonnen, während dieser in Österreich 10,1 Tonnen beträgt", so Sima.

Klimaschutz in Wien: Konkrete Maßnahmen mit konkreten Zielen

Von 1990 bis Ende 2011 konnten dank dem ambitionierten Klimaschutzprogramm der Stadt Wien bereits 3,7 Mio. Tonnen CO2-Äquivalente vermieden werden. Werden die von der Stadt Wien beeinflussbaren Reduktionen an Treibhausgasen auf die Anzahl der Einwohner bezogen, dann zeigt sich, dass von 1990 bis 2009 eine Reduktion von 4,1 Tonnen auf 3,2 Tonnen pro EinwohnerIn erzielt werden konnte. Das entspricht einer Verringerung von rund 21 Prozent. "Ich biete dem nächsten Umweltminister Wiens Unterstützung im Kampf gegen die Treibhausgase an, es müssen bei diesem so wichtigen Thema alle an einem Strang ziehen - es geht um die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder", so Sima abschließend.

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